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Ärger über Absage für Bahnreaktivierung

Wendeburg Ärger über Absage für Bahnreaktivierung

Wendeburg. In einer Gemeinschaftsaktion haben sich die Gemeinde Wendeburg, die Bürgerinitiative (BI) „Pro Zug-kunft“ und der Verbund Gute Mobilität und Verkehr für Braunschweig, kurz MoVeBS, an Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil, Verkehrsminister Olaf Lies und den Lenkungskreis gewandt, um ihren Unmut und ihr Unverständnis über die Entscheidung der Reaktivierung von Bahnstrecken in Niedersachsen zu äußern.

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Stephan Weil.

Quelle: dpa

Wendeburg. „Ziel dieses Schreibens soll sein, die vom Minister Lies öffentlich geäußerten Zusagen, Gespräche mit den Kommunen und Verbänden zu führen einzufordern, um die Rahmenbedingungen zu verändern und vor allem für Wendeburg noch eine positive Entscheidung herbeizuführen“, erklärt Rosemarie Waldeck von der BI „Pro Zug-kunft“.

Die Wendeburger hatten sich große Hoffnungen gemacht, im Verfahren um eine Reaktivierung für den Personennahverkehr berücksichtigt zu werden – doch die Bahnstrecke Braunschweig-Wendeburg fiel in der Endrunde durch und blieb bei der Kosten-Nutzen-Analyse mit einem Ergebnis von 0,7 hinter dem für eine Reaktivierung geforderten Wert von 1,0 zurück.

Kritisiert werden in dem Schreiben drei Punkte: Zum einen sei der Gesamtumfang der zu reaktivierenden Strecken äußerst gering und entspreche nicht den Erwartungen. Zum anderen sei für die Strecke Braunschweig-Wendeburg eine Variante geprüft, die von vornherein als ungeeignet betrachtet werden müsse. In dem Schreiben, das vom Wendeburger Bürgermeister Gerd Albrecht, Rosemarie Waldeck und Reinhard Heim für die Initiative MoVeBS unterschrieben ist, heißt es: „Es ist nicht verwunderlich, dass die Strecke Braunschweig-Wendeburg-Harvesse über Braunschweig-Gliesmarode mit einem Nutzen-Kosten-Ergebnis von 0,7 relativ schlecht abschneidet. Diese Streckenvariante führt sowohl an einem beträchtlichen Teil der potentiellen Nutzern vorbei als auch an wichtigen Zielen wie der Braunschweiger Innenstadt oder bedeutenden Braunschweiger Arbeitgebern. Das macht keinen Sinn und ist inakzeptabel.“

Das Verkehrsministerium sei selbst vom schlechten Abschneiden der Strecke überrascht gewesen, teilte Pressesprecher Stefan Wittke mit. Die Enttäuschung auf Wendeburger Seite könne man verstehen, allerdings sei nie von einer höheren Streckenanzahl die Rede gewesen. Einen Anlass, das Verfahren neu aufzurollen, gebe es nicht. „Aber wir sind bereit, weiter an der Strecke Braunschweig-Wendeburg zu arbeiten. Wir sind dankbar für konstruktive Hinweise und gesprächsbereit“, sagte Wittke.

mir

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