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Ab- und Trinkwassergebühren werden erhöht

Vechelde Ab- und Trinkwassergebühren werden erhöht

Vechelde. In Vechelde sollen ab dem 1. Januar 2015 die Trink- und Abwassergebühren erhöht werden, da die Entsorgung des belasteten Klärschlamms aufgrund von geänderten Ansprüchen nun das Doppelte kosten soll, wie Olaf Schröder, Geschäftsführer des Peiner Wasserverbands, bei der Ratssitzung am Donnerstagabend sagte.

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Das Trinkwasser wird ab dem 1. Januar 2015 in Vechelde teuerer.

Quelle: A

Vechelde. „Dass der Klärschlamm nun nicht mehr auf Felder abgeladen werden soll, ist eine positive Entwicklung“, freute sich Doris Meyermann von den Grünen. Wie der Schlamm aber beseitigt werden soll, bleibt teilweise unklar, denn nur ein kleiner Teil kann in der Zementindustrie sowie in Braunkohle- und Müllkraftwerken weiterverwendet werden.

Der Rest wird „getrocknet und gelagert, bis eine Lösung gefunden wird“, sagte Schröder und fügte hinzu: „Wir wollen nicht auf Kosten kommender Generationen leben. Wir handeln verantwortlich und nachhaltig.“ So soll das Grundentgelt für Abwasser von 36 auf 60 Euro im Jahr steigen. Der Kubikmeter Trinkwasser kostet dann 1,51 Euro statt bislang 1,46 Euro.

Weiterhin will im Jahr 2015 der Wasserverband mehr als zehn Millionen Euro im Trinkwasserbereich investieren, darunter in die Leitungssanierung im Ortsnetz von Sierße (Ahornallee) und in die Einbindungen von technischen Anlagen in die neue Prozessleittechnik. Im Abwasser-Bereich sind rund 2,7 Millionen Euro an Investitionen eingeplant: Schwerpunkte bilden die Kanalverlegungen für die Neubaugebiete in Vechelade und Wedtlenstedt sowie der Bau eines Regenrückhaltebeckens in Vechelade.

! Ebenfalls ein großes Thema war die Abstimmung zur Ernennung von Hartmut Marotz zum Ehrenbürgermeister der Gemeinde Vechelde. Für viele Ratsmitglieder war das keine Frage, da Marotz laut dem SPD-Ratsfraktionsvorsitzenden Romec Manns sein Amt in den vergangenen Jahren sehr gut ausgeübt hatte und damit auch indirekt hohe Maßstäbe an den neuen Bürgermeister setze.

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Uwe Flamm war aber gegen die Titelvergabe und lehnte den Antrag ab. Sein Parteikollege Hans-Werner Fechner bat hingegen um eine geheime Abstimmung, um seinen Parteimitgliedern zu ermöglichen nach eigener Überzeugung abzustimmen. Das Ergebnis: 19 Ratsmitglieder stimmen dafür, fünf dagegen und einer enthielt sich. Marotz Sohn Olaf, der ebenfalls im Rat sitzt, nahm an der Abstimmung nicht teil.

Übrigens: Der Titel des Ehrenbürgermeisters ist nicht mit Privilegien verbunden. Der Titel soll lediglich ein Dankeschön an Marotz sein: „Für seine herausragende Leistung“, so Manns.

mgb

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