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50 Jahre Musikzug BDKJ Wendeburg

Wendeburg 50 Jahre Musikzug BDKJ Wendeburg

Wendeburg. Der Musikzug des Bundes der Katholischen Jugend Wendeburg feiert in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen. Dazu ist ein Jubiläumskonzert geplant (siehe Info-Kasten). Zum Jubiläum ist eine kleine Chronik erschienen, aus der die PAZ in Auszügen aus der Geschichte des Musikzuges berichtet.

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Der Musikzug BDKJ Wendeburg gibt am 11. Oktober in der Aula der Aueschule ein Konzert zum 50-jährigen Bestehen.

Quelle: Foto: oh

Diese Geschichte beginnt mit einem Zeltlager, an dem Wendeburger Pfadfinder im Sommer 1965 teilnahmen. Dort wurden sie morgens von den Fanfarenklängen eines Leiters geweckt, was die Jungen sehr faszinierte. „Der damalige Pastor Theo Derks hatte in seiner holländischen Heimat bereits Erfahrungen mit Musikgruppen gesammelt und griff dieses Interesse sofort auf“, ist in der Chronik nachzulesen. Schon im Herbst 1965 fand die erste Gruppe des noch kleinen Fanfarenzuges statt.

Eingeübt wurden mit Lyren, Marschtrommeln, Landsknechttrommeln und Fanfaren klassische Fanfarenmärsche. Bei zahlreichen Wettbewerben bis hin zu deutschen Meisterschaften konnten sich die Wendeburger ganz vorn platzieren.

1969 gesellten sich die Majoretten dazu. Auch diese Idee entstand bei einem Zeltlager.

Seit 1970 verfügt der Musikzug auch über Trompeten, was die musikalischen Möglichkeiten enorm erweiterte. Nun konnten auch moderne Stücke wie „Obladie“ oder „Good Night Ladies“ und andere gespielt werden.

„Einmal auf den Geschmack gekommen, sich musikalisch weiterzuentwickeln, lernten viele Mitglieder Noten und neue Instrumente. Hinzu kamen Posaunen, Tuben, Hörner, Saxophone, Klarinetten und Querflöten“, berichtet die Chronik. So entwickelte sich der Fanfarenzug innerhalb kurzer Zeit zum Musikzug. Heute ist er in der Lage, sämtliche musikalische Sparten abzudecken.

Ein einschneidendes Ereignis war 1992 der Tod von Pastor Derks. „Er war das Herzstück, der treuste Fan, der beste Mentor und der großzügigste Spender“, erinnert die Chronik. An seiner Beerdigung nahmen mehr als hundert Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene des Musikzuges teil. Erfolgreich wurde der Zug neu organisiert. Seit 2005 wird er von Naum Ingorin geleitet.

Der Nachwuchs wird selbst ausgebildet. Je nach Fleiß dauert es in der Regel zwei bis drei Jahre, bis ein Anfänger in der Lage ist, im Musikzug mitzuspielen. „Was bei Konzerten und anderen Auftritten so einfach klingt, ist das Ergebnis von viel harter Arbeit“, wird in der Chronik betont. Zu erleben ist es dieses Ergebnis beim Jubiläumskonzert.

wos

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