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3000 Besucher bei Stoppelfeldrennen

Wendeburg 3000 Besucher bei Stoppelfeldrennen

Wendeburg. Röhrende Motoren, der Geruch von Benzin und viel viel Staub: Spektakuläre Rennen gab es auch in diesem Jahr beim bereits 34. Wendeburger Stoppelfeldrennen zu sehen. Etwa 3000 Besucher waren zu der Kultveranstaltung des Motorsportclub Wendeburg gekommen.

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Überschlag von Andreas Wegner.

Quelle: mea

Bei strahlendem Sonnenschein ertönten am Samstagmorgen die ersten Motorengeräusche, als der Startschuss fiel. Im Fahrerlager sorgten Fahrer und Teammitglieder für den letzten Feinschliff an den Autos. Auch im Bortfelder Team „Fast and loud“ wurde fleißig gebastelt. „Wir sind dieses Jahr mit zehn Leuten hier und haben vier Autos“, so Eike Feuge. Da falle schon einige Arbeit während des Rennens an.

„Der Motorsportclub ist wie ein Rennzirkus. Wir richten das Rennen jedes Jahr auf einem anderen Feld aus“, so Thorsten Pitt, Pressewart des MSC Wendeburg. Etwa 70 Helfer seien in diesem Jahr vor Ort. „Seit 34 Jahren wird das Stoppelfeldrennen nun organisiert. Angefangen mit wenigen Autos, sind es nun über 300 Fahrer, die sich gemeldet haben. Mittlerweile hilft schon die zweite Generation mit.“

Letztlich hätten aber 80 von ihnen die technische Abnahme nicht bestanden. Besondere Sicherheitsvorkehrungen wurden nicht eingehalten, technische Fehler nicht behoben.

Die verbleibenden 220 Fahrer begeisterten mit zahlreichen Rennen und wurden kräftig angefeuert. Bei kühlen Getränken, frisch Gegrilltem und Eis ließen es sich die Zuschauer gut gehen. Auch wenn dieser Sport augenscheinlich eher etwas für das männliche Geschlecht ist, verfolgten auch viele Familien die Rennen. „Es ist ein Familienfest. Jeder darf hinter die Kulissen schauen. Viele Teams übernachten auch hier“, so Pitt.

Röhrende Motoren, der Geruch von Benzin und viel viel Staub: Spektakuläre Rennen gab es auch in diesem Jahr, beim bereits 34. Wendeburger Stoppelfeldrennen zu sehen. Etwa 3000 Besucher waren zu der Kultveranstaltung des Motorsportclubs Wendeburg gekommen.

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Besonders in der ersten Kurve gab es viel zu sehen. Nachdem die Rennautos zunächst mit Vollgas die längere Gerade bewältigt hatten, entschied sich hier häufig schnell, welcher Fahrer sich gegenüber seinen Mitstreitern zeitlich durchsetzen würde. Hier wurde ein anderes Auto zur Seite geschoben, dort blieb eins liegen und zog eine lange Qualmwolke nach sich. Wie sich ein Überschlag anfühlt, erfuhr Andreas Wegner aus Braunschweig - und das bereits zum zweiten Mal. Der 26-Jährige fährt seit acht Jahren Stoppelfeldrennen. Der Polo, der nach seinem Überschlag ein paar Dellen mehr aufwies, sei sein zweites Auto. „Ich habe mich vor zwei Jahren schon einmal überschlagen. Wenn das Auto jetzt noch zu reparieren ist, werde ich auch heute wieder weiterfahren.“

Übrigens: Das Crashrennen am Sonntag stellt einen beliebten Höhepunkt der Veranstaltung dar. „Hier geht es nicht um Zeit, sondern um Ausdauer,“ erklärt Thorsten Pitt mit einem Lachen.

Die Rennergebnisse können unter www.msc-wendeburg.de abgerufen werden.

mea

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