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300 Zuschauer sahen "Ein Haus mit vielen Fenstern"

Vechelde 300 Zuschauer sahen "Ein Haus mit vielen Fenstern"

Vechelde. Mehr als 300 Gäste sahen am Dienstagabend im dicht besetzten Forum des Julius-Spiegelberg-Gymnasiums Vechelde selbst verfasste „Mini-Dramen“ der drei Kurse Darstellendes Spiel des Jahrgangs 10 unter der Leitung von Kristina Marotz und Klaus Nührig mit fast 90 Akteuren.

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Eine Szene aus „Ein Haus mit vielen Fenstern“: Knapp 90 Akteure wirkten bei der Inszenierung mit.

Quelle: cb

„Ein Haus mit vielen Fenstern“ nannten sie ihre Inszenierung, und so wurde sie durch Bauarbeiter eröffnet, die bei der Renovierung der Außenfassade eines Hauses mit ihren Werkzeugen wortlos eine tongewaltige Musikcollage gestalten.

Mit vielen Lachern und Beifall belohnte das Publikum eine Episode, in der sich zwei Nachbarinnen (Charlotte Meike und Sonja Lübke) am Kaffeetisch über eine junge Dame (Laura Will) empören, aus derem Studio Schmerzensschreie von Männern zu hören sind. Dass es sich dabei um ein Tattoo-Studio handelt, entgeht ihren zornigen Verdächtigungen.

Wie ein Pantoffelheld nachts zum Retter werden kann, wenn seine Frau sich über einen Einbrecher fürchtet, er aber weiß, dass er nur den Radiokrimi im Nebenzimmer ausschalten muss, zeigten einfühlsam und heiter Nele Sattler und Feline Achilles.

Sichtbar Spaß machte es den jungen Schaupielern Liebesleid, den Fernsehalltag, sich selbst und so manche Klischees ins Absurde zu treiben und witzig zu servieren.

Nachdenklich und pessimistisch wurde es dann aber im zweiten Teil beim Rückblick auf das verpfuschte Leben eines Mannes, von dem eine alte Frau erzählt. Der dritte Kurs beschrieb, wie im „Hotel Dramatico“ nicht nur dem Strandleben gefrönt wird, sondern es auch farbenfroh und mörderisch zu Sache geht. Nach einem Mord an einer Kellnerin kommt es zum Showdown der beiden Verbrecher mit einem bewaffneten Gast. Dass sich überaus wirkungsvoll auch im Theater die Technik der Zeitlupe einsetzen lässt, bewies die Schlussszene. In der Verlangsamung zeigte sich eine bedrückend effektvoll abgestimmte Choreografie. Ein Haus mit vielen Fenstern, das Sinnbild des Titels, wurde in der Vielfalt der Szenen abwechslungsreich und unterhaltsam lebendig.

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