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3,75 Millionen Euro für Energie-Gesellschaft

Vechelde 3,75 Millionen Euro für Energie-Gesellschaft

Vechelde. Einen Kredit in Höhe von rund 3,75 Millionen Euro will die Gemeinde Vechelde zur Gründung der Energieversorgung Vechelde GmbH & Co KG aufnehmen. Mit dieser Gesellschaft, an der die Gemeinde mehrheitlich beteiligt ist, will sie die Strom- und Gasversorgungsnetze von Eon/Avacon kaufen und anschließend verpachten. Dadurch verspricht sich die Verwaltung Mehreinnahmen für den Haushalt. Der Finanzausschuss der Gemeinde stimmte dem Vorhaben gestern geschlossen zu.

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Strommast: Die Gemeinde Vechelde will ins Strom- und Gasgeschäft einsteigen – dazu soll eine eigene Energie-Gesellschaft gegründet werden. Bürgermeister Hartmut Marotz (kl. Bild) stellte gestern die Pläne vor.

Der Kreditbedarf der Gemeinde erhöht sich damit laut dem Nachtragshaushaltsplan auf 5,6 Millionen Euro. Bereits enthalten sind in dieser Summe rund 250000 Euro für den Bau einer Kindertagesstätte im neuen Baugebiet „Auestraße“ in Wahle. Dort sollen zwei Kindergarten- sowie eine Krippengruppe eingerichtet werden. Zudem soll sie laut Verwaltungsvorschlag mit Holzpellet-Heizung, Solarthermie und Fotovoltaik ausgestattet werden. Die Kosten belaufen sich damit auf über eine Million Euro. War die Einrichtung von der Politik einhellig begrüßt worden, herrscht bei Vechelder Eltern Unmut. Sie kritisierten, dass sie ihre Kinder nach Wahle in den Kindergarten bringen müssen. Daher sollen nun, nach Empfehlung des Schulausschusses durch die Nutzung der im Bau befindlichen Familienzentrum-Räume an der Kita Köchinger Straße 25, weitere Betreuungsplätze zum 1. August 2013 geschaffen werden.

Für die Finanzierung der Kita stehen noch 620000 Euro aus dem Grundhaushalt zur Verfügung. Das Geld war ursprünglich in den Etat eingestellt worden, um einen Teil des Vechelder Grund- und Hauptschulgebäudes aus der Unterhaltung des Landkreises zu übernehmen und ihn brandschutztechnisch instand zu setzen. „Wir werden nun ein anderes Modell mit dem Landkreis entwickeln“, erklärte Bürgermeister Hartnut Marotz.

Für den Erwerb von ergänzenden Flächen im Gewerbegebiet Nord I an der Sophientaler Straße, sollen im Nachtragshaushalt weitere 200000 Euro zur Verfügung gestellt werden, für den gleichen Zweck eine Verpflichtungsermächtigung von 600000 Euro. Für die Verbreiterung des Gehwegs an der Hildesheimer Straße 27 für den Außensitz der Pizzeria „Bei Toni“ sind 10000 Euro eingeplant. „Wir wollen den ganzen Bereich umgestalten“, informierte Marotz (siehe Text unten). Die Kosten dafür seien über die jährlich zu erhebende Sondernutzungsgebühr abgedeckt.

Weitere Ausgaben stehen für die Instandsetzung der Flutlichtanlage im Auestadion in Vechelde an - die durchgerosteten Masten müssen für 50000Euro erneuert werden. Zudem sollen 10000 Euro an Eigenmitteln für die Restfinanzierung eines Kleinkunstrasen-Spielfeldes im Auestadion verwendet werden. Dafür stehen laut Bürgermeister auch Gelder aus dem Schacht-Konrad-Fonds zur Verfügung.

Im Gegenzug rechnet die Gemeinde mit Einnahmen in Höhe von rund 2,25 Millionen Euro aus dem Verkauf von Grundstücken im Baugebiet „Auestraße“ in Wahle. Ein Plus von 100000 Euro ist laut Nachtrag aus Gewerbesteuer-Einnahmen einkalkuliert.

Der Vechelder Finanzausschuss empfahl das Zahlenwerk einstimmig.

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