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20-Jähriger stirbt beim Überqueren der A2

Kreis Peine 20-Jähriger stirbt beim Überqueren der A2

Kreis Peine. Beim Versuch, die A 2 in Höhe der Raststätte Zweidorfer Holz zu Fuß zu überqueren, ist ein 20-jähriger Rumäne überfahren und getötet worden.

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Raststätte Zweidorfer Holz: Von hier aus liefen zwei junge Männer über die Autobahn.

Quelle: Stephanie Luttkus

Gemeinsam mit einem 22-Jährigen soll er in der Nacht zu Donnerstag über die Autobahn auf die andere Seite der Rastanlage gelaufen sein, um Pfandflaschen zu sammeln. Hans-Hermann Ehlers von der Autobahnpolizei Braunschweig sagte: „Er wurde von einem Auto erfasst, in die Luft geschleudert und flog 53 Meter weit.“

Anschließend sei der 20-Jährige von einem weiteren Auto und einem Lastwagen überrollt worden. Der Fahrer dieses Lkw fuhr nach Angaben der Polizei weiter, ohne anzuhalten. Die Männer, die sehr betrunken gewesen sein sollen, gehörten zu einer Gruppe, die auf dem Weg nach Rumänien eine längere Pause an der Raststätte machte. Während ein Teil der Gruppe zum Duschen ging, beschlossen die beiden jungen Männer an der Raststätte nach Pfandflaschen zu suchen.

Die zwei sollen zunächst einmal unbeschadet über die A 2 zum nördlichen Teil der Raststätte gelaufen sein. Dort ließen sie sich Pfandgeld auszahlen und kauften Lebensmittel. Anschließend kam es zu einem Streit mit dem Raststätten-Personal, weil die Männer unbezahlte Lebensmittel geöffnet und angebissen wieder zurückgelegt haben sollen.

Die beiden wurden aus der Raststätte geworfen und bekamen Hausverbot. Beim anschließenden Versuch, die Autobahn noch einmal zu überqueren, kam es gegen 21.05 Uhr zu dem Unfall.

Wie die Polizei berichtete, hat der unverletzte 22-jährige Begleiter noch bei der Unfallaufnahme erneut versucht, über die Autobahn zu laufen. Die Polizei nahm den Mann daraufhin zu seinem eigenen Schutz in Gewahrsam.

„Wir haben ihm erst am Morgen in der Vernehmung sagen können, dass sein Begleiter tot ist“, sagte Ehlers. Die Reaktion des Mannes und das Verhalten der anderen Gruppenmitglieder sei schockierend gewesen. „Sie alle hat das kaum interessiert. Die Gruppe ist noch in der Nacht weitergefahren“, sagte der Polizeibeamte. In dem Bus habe unter anderem die Cousine des Getöteten gesessen. Die Polizei suchte am Vormittag weiter nach dem Lkw-Fahrer.

Die Autobahn war wegen der Rettungsarbeiten zwischenzeitlich gesperrt. Erst nach gut viereinhalb Stunden, gegen 1.33 Uhr konnte die A 2 nach dem tödlichen Unfall swieder für den Verkehr freigegeben.

Der Text wurde aktualisiert.

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