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109 Einwendungen zum VW-Zentrum in Harvesse

Wendeburg 109 Einwendungen zum VW-Zentrum in Harvesse

Wendeburg. Fast sieben Zentimeter dick ist der Stapel mit den Einwendungen zum Bebauungsplan „Harvesse-Südost“ für das geplante VW-Logistik-Optimierungszentrum (LOZ) in Harvesse. Der Rat der Gemeinde Wendeburg soll ihn am Dienstag, 18. Februar, beschließen - und damit den Weg für eine Teilbaugenehmigung ebnen.

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Bahntrasse: Sie ist Ursache zahlreicher Einwendungen zum Bebauungsplan für das VW-Zentrum.

Quelle: A

Insgesamt 109 Stellungnahmen - insbesondere von Einwohnern der Braunschweiger Stadtteile Völkenrode und Watenbüttel - sind zu dem Vorhaben eingegangen. Überwiegend betreffen sie die stillgelegte Bahntrasse, die für die Belieferung durch Güterzüge reaktiviert werden soll.

„Einwendungen in diesem Umfang habe ich noch nicht erlebt“, sagt Bürgermeister Gerd Albrecht (CDU) auf PAZ-Anfrage. Die meisten seien wortgleich, dennoch bedürfe die Abwägung des Materials einer „riesigen Vorbereitung.“ Die Bürger, meist Anlieger der Bahntrasse, fürchten starke Erschütterungen, Lärm und Abgase durch Dieselloks sowie den Wertverlust ihrer Grundstücke. „Im Bereich der jetzt schon völlig überlasteten Ortsdurchfahrt Watenbüttel wird es zu einem durch das LOZ ausgelösten steigenden Lkw-Verkehr kommen“, heißt es in einem Einspruch. Und weiter: „Hierdurch und durch Rückstaus an den - teilweise unbeschrankten - Bahnübergängen steigt die Unfallgefahr massiv an.“

Bürgermeister Albrecht verweist darauf, dass es sich um eine gewidmete Bahntrasse handelt: „VW braucht nur eine Erlaubnis, um dort Züge fahren zu lassen.“ Zudem habe die Gemeinde auf freiwilliger Basis ein Schallschutzgutachten für die Bahntrasse erstellen lassen. Demnach werde der Verkehrslärm die Grenzwerte von 70 Dezibel am Tag und 60 Dezibel in der Nacht nicht überschreiten, so Albrecht. Der Kritik, die Auslegung des Bebauungsplans sei nicht ausreichend bekannt gegeben worden, begegnet der Bürgermeister so: „Die Stadt Braunschweig wurde im Rahmen des Verfahrens beteiligt, die Bekanntmachung muss nicht in der Zeitung erfolgen, sondern bei uns im Rathaus.“

Trotz der Masse der Einwendungen - gefährdet sei das Vorhaben nicht, glaubt der Verwaltungschef. Sollte der Rat den Bebauungsplan beschließen, könnte der erste Spatenstich für das Millionen-Projekt noch in diesem Monat erfolgen.

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  • Die Ratssitzung beginnt um 19 Uhr im Rathaus. Bereits am Montag, 17. Februar, befasst sich der Planungs-, Umwelt- und Wirtschaftsausschuss ab 18 Uhr im Rathaus mit dem Thema.
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