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1. Lengeder Apfelfest: Bürgermeister denkt bereits an Wiederholung

Lengede 1. Lengeder Apfelfest: Bürgermeister denkt bereits an Wiederholung

Lengede. Auf dem Gelände der ehemaligen Ilseder Hütte in Lengede stehen 100 Obstbäume, die für ein artenreiches Angebot nicht nur an Obstsorten sorgen. Dieser Grund und eine Neuerschließung eines angrenzenden Grundstücks sorgte im Lengeder Gemeinderat für die Idee das 1. Lengeder Apfelfest zu organisieren.

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Das 1. Lengeder Apfelfest war trotz Regenschauer ein voller Erfolg: Das fand auch Hans-Hermann Baas (Mitte).

Quelle: Isabell Massel

Am vergangenen Wochenende war es dann so weit und die Gemeinde Lengede war um einen kulturellen Höhepunkt reicher. Ab 11 Uhr ging der muntere Trubel auf dem ehemaligen Ödland der Ilseder Hütte los, und gegen 14.30 Uhr waren bereits weit über 1000 Besucher vor Ort. Auf dem „Alten Land“ standen mehrere Stände, unter denen alle erdenklichen Kreationen mit dem „gesündesten Obst“, wie Bürgermeister HansHermann Baas erklärte, getestet und gekauft werden konnten.

Bei der offiziellen Eröffnung erklärte Baas die Idee, die hinter dieser Veranstaltung steckt: Die Obstbaumwiese bietet in Zukunft Platz für viele Obstsorten, darunter hauptsächlich dem Apfel, aber auch „Insekten werden hier hoffentlich viele Kolonien begründen“. Zum Abschluss der Eröffnung pflanzte Baas noch einen weiteren Apfelbaum als Symbol für die anderen Bäume, die in den vergangenen Monaten auf der Obstbaumwiese in die Erde gesetzt wurden.

Dann nahm das Programm seinen Lauf. Von 11 bis 15 Uhr sorgte die Musikgruppe Rot-Weiß für Musik, dazu waren die Tische der Kuchenverkäufe immer voll besetzt. Die Generationenhilfe bot „Apfelschälspaß“ und Bogenschießen an, und Vertreter der Peiner Biologischen Arbeitsgemeinschaft bestimmten auf Wunsch von zu Hause mitgebrachte Äpfel. Die Landfrauen Lengede hatten 35 Torten und Kuchen gebacken, die bereits um 16 Uhr ausverkauft waren. Der Siedlerbund Lengede musste Bratwürste nachholen, und auch die Apfelstrudel der Freunde aus der Partnergemeinde Werfen reichten nicht - ihre Obstler kamen zudem sehr gut bei den erwachsenen Besuchern an.

Ein guter Einstieg war das Apfelfest für die Kleinbahnvereinigung, die Rundfahrten am Seilbahnberg anbietet. Der absolute Höhepunkt war aber der Most Express von Hans-Joachim Wünsche. Hier konnte nicht nur frisch gemosteter Apfelsaft probiert und gekauft werden, sondern es wurden auf Wunsch auch mitgebrachte Äpfel vor den eigenen Augen zu Saft verarbeitet. „Insgesamt stellen wir heute 1000 bis 1500 Liter Apfelsaft her, das entspricht etwa zwei Tonnen Äpfel“, erklärte Wünsche.

Immer wieder schoben Besucher mit Schubkarren über den Platz und lieferten ihre Äpfel ab. So auch Detlef Kirchhof, der extra aus Hohenhameln den Weg nach Lengede gefunden hatte: „Ich habe ungefähr zwei Zentner Äpfel mit“, erklärte er, „es ist einfach eine tolle Aktion, dazu auch noch sonntags.“

Ähnlich sahen es auch Karla und Horst Duderstadt aus Bodenstedt: „Wir finden es gut, vor allem die vielen unterschiedlichen Apfelsorten. Es ist eine schöne Veranstaltung.“

So sah es auch Baas,: „Ehrlich gesagt hätten wir nicht gedacht, dass so schnell so viele Besucher kommen. Über eine Wiederholung kann man gerne nachdenken, vielleicht jährlich - oder im Wechsel mit der Gewerbeschau alle zwei Jahre“, blickte der Bürgermeister voraus.

jaw

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