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Zwischen Orient und Mongolei: „Sedaa“ begeisterte in der Stellmacherei

Lahstedt Zwischen Orient und Mongolei: „Sedaa“ begeisterte in der Stellmacherei

Gadenstedt. Am Sonntagabend begeisterte die Gruppe „Seeda“ mit dem Programm „Mongolian Meets Oriental“ in der Alten Stellmacherei in Gadenstedt und entführte die rund 120 Besucher in eine geheimnisvolle Welt.

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Die Gruppe „Seeda“ bestritt das letzte Open-Air-Konzert in diesem Jahr in der Alten Stellmacherei in Gadenstedt vor 120 begeisterten Besuchern.

Quelle: rb

Bezüglich des Wetters stand das letzte Open-Air-Konzert dieser Saison unter keinem guten Stern. „Der Himmel ist gerade freundlich. Aber wenn es regnen sollte, müssen Sie einfach etwas zusammenrücken. Ist ja auch nicht schlecht bei diesen Temperaturen“, regte Jutta Reuting von der Stellmacherei an und zeigte sich überzeugt: „Wenn Sie die Musik hören, vergessen Sie ohnehin das Wetter.“

Und sie sollte Recht behalten, denn kaum waren die ersten Klänge zu hören, spielte das Drumherum keine Rolle mehr. Sofort war man gedanklich in den Weiten der Mongolei, hatte Wildpferde und Bergdörfer vor dem inneren Auge.

Die Musik der Band „Sedaa“, die sich gerade beim Bundeswettbewerb für Weltmusik „Creole“ 2013/14 gegen 300 Bands hatte durchsetzen können und siegte, ist ungewöhnlich. Sie ist melodisch, mitreißend, überraschend rockig und dabei traurig und fröhlich zugleich. So war es kein Wunder, dass jedes Stück vom Publikum mit frenetischem Applaus bedacht wurde. Dazu kamen Stimmen und Gesänge, die klangen, als hätten die Künstler Stimmverzerrer implantiert. Doch sie sind das Ergebnis jahrelangen Trainings.

Zu diesem besonderen Gefühl, das über Gadenstedt schwebte, trugen sicher auch die kunstvoll geschnitzten und fremdartig wirkenden Instrumente bei. Dazu kam noch der Charme, der von den vier Musikern ausging.

„Wir sind schon zum vierten Mal hier in Gadenstedt und genießen immer wieder das besondere Flair“, hieß es, und weiter: „In den letzten Jahren ist viel passiert und gern würden wir mal wieder eine CD aufnehmen. Doch dafür haben wir keine Zeit.“

In der Tat sind „Sedaa“ viel unterwegs und so ging es nach diesem wirklich außergewöhnlichen Konzert in der Alten Stellmacherei von Gadenstedt aus direkt weiter nach Österreich.

bol

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