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Zur Not immer die Mundharmonika dabei

Oberg Zur Not immer die Mundharmonika dabei

Oberg. Wenn der Hochsommer verklingt und der Spätsommer noch nicht begonnen hat, beginnt für Bernhard Frieling das Kümmern: Der Advent mit seinem Duft nach Kerzen und Lebkuchen ist zwischen Rasenmähen und Grillfesten zwar noch gedanklich so weit entfernt, wie Fortuna Oberg von der Fußball-Bundesliga. „Trotzdem spreche ich dann schon die ersten Oberger an, ob sie sich am Lebendigen Adventskalender beteiligen möchten“, verrät das 70-jährige Organisationstalent.

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Adventlich unterwegs in Oberg: Bernhard Frieling organisiert den „Lebendigen Adventskalender“.

Quelle: im

„Lebendiger Adventskalender“: das sind Menschen, die sich auch in Oberg auf Einladung der evangelischen Kirchengemeinde an den Abenden vom 1. bis zum 23. Dezember bei Gastgebern des Ortes treffen, um vor deren Häusern der Adventszeit zu gedenken.

„Als das 2007 zum ersten Mal in Oberg stattfand, war ich begeistert und habe keinen Abend ausgelassen“, erzählt Frieling. Schon im nächsten Jahr ist er für den evangelischen Gemeindebeirat auf der Suche nach Gastgebern für die nächste adventliche Veranstaltungsreihe. Sowohl zögernde als auch spontane Zusagen befeuern ihn „und so bin ich seit 2008 stets auf der Suche nach neuen Gastgebern“.

Denn wichtig ist Frieling, dass es nicht zu Wiederholungen in der Gastgeberschaft kommt. Penibel führt er Statistik und beweist, dass er dieses selbst gesetzte Ziel bisher bis auf wenige Ausnahmen stets einhalten konnte. Außerdem müsse gewährleistet sein, dass die Gastgeber möglichst gleichmäßig im Ort verteilt seien.

Für die administrative Arbeit der Herstellung von Handzetteln und Plakaten sei das Pfarramt zuständig, die Liederzettel mit den Adventsliedern „wandern schon seit Jahren mit“. Einladungen und Infoblatt verteilt Frieling persönlich.

Zwar gebe es einen Ablauf-Vorschlag mit Adventsliedern, Geschichten und einem Gebet für die auf je 18 Minuten geplanten Adventstreffen, erklärt er. Weitere Ausschmückungen seien dem Gastgeber überlassen, wobei auf Genügsamkeit großer Wert gelegt werde. Oft sei allerdings sehr liebevoll dekoriert, manchmal werde spontan musiziert und „zur Not“ habe Frieling stets auch seine Mundharmonika dabei. Die Adventslieder würden stets engagiert mitgesungen und wer als Gastgeber das Beten lieber einem Gemeinderatsmitglied überlasst: Bitte schön!

Frieling und die Kirchengemeinde unterscheiden nämlich zwischen profaner „Vorweihnachtzeit“ und dem christlichen „Advent“, also der vierwöchigen Vorbereitung auf die Ankunft Jesu. Der bisherige Erfolg gibt den adventlichen Zusammentreffen recht: zwischen 40 bis 100 Besucher habe er gezählt und trotz „gewisser Vorbereitungen“ seien sich alle Gastgeber einig: „Das war ja wunderschön“.

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