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Zauberhafte Lichtspiele bei Hantelmanns

Lahstedt Zauberhafte Lichtspiele bei Hantelmanns

Münstedt. Nachts seien alle Katzen grau, behauptet der Volksmund. Damit es der derzeit von satten Farben überfließenden Natur nicht ebenso geht, hat letztere dem Tageslicht im Sommer Überstunden verordnet. Enden diese schließlich ebenfalls, tastet der ambitionierte Gartenliebhaber zum Lichtschalter oder Feuerzeug und zögert die Nachtruhe der von ihm geordneten Pflanzenwelt weiter hinaus.

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Öffnete sich den Besuchern ausnahmsweise nach Anbruch der Dunkelheit: Der Garten der Familie Hantelmann in Münstedt. Musik machte spontan Christiane Rosenberger.

Quelle: im

So auch in Irmgard und Karl-Heinz Hantelmanns Paradebeispiel exemplarischer Garten- und Naturliebe in Münstedt. Jetzt öffneten die Eheleute ihr großzügiges Areal ausnahmsweise erst zur Dämmerung. Und so erklärten die Wächter über die zahlreichen Staudenbeete, Pavillons, Bäume, Teiche und Flussläufe auf 4500 Quadratmetern ihr buntes Paradies durch unzählige künstliche Lichtquellen kurzerhand zu romantischen Partnern der sommerlichen Dämmerung und Dunkelheit.

Die vor etwa zehn Jahren installierte Illumination bildete die Basis für die nun erweiterte Gartenbeleuchtung. Wie viele Lichtquellen inzwischen zwischen Blumen und Bäumen, in Teichen und Bachläufen, in Pavillons und an den Wegen glimmen, strahlen, leuchten oder flackern sei in absoluten Zahlen gar nicht mehr zu benennen. Fest stehe allerdings, dass der Stromzähler trotz der Festbeleuchtung nicht in hektische Betriebsamkeit verfalle: „Wir verwenden überwiegend sparsame Leuchtmittel“, versichern die Hantelmanns.

Glück für Gastgeber und Besucher: Pünktlich zur romantischen Gartenbegehung hielt der Wind bei angenehmer Temperatur den Atem an und überließ Fackeln und Kerzen ungehindert ihrer Pflichterfüllung. Unterdessen erwanderten sich Gartenfreunde aller Generationen das romantische Areal, verharrten an Staudenbeeten, Teichen und Bachbrücken, Pärchen schnupperten händchenhaltend an Rosen, andere fachsimpelten über Dünger Wuchs und Blüte.

Zum sowohl visuellen als auch akustischen Faszinationspunkt entwickelte sich unerwartet der beleuchtete Rosenpavillon im englischen Senkgarten: Die Ilseder Harfenistin Christiane Rosenberger hatte zum spontanen Gartenbesuch kurzerhand ihr goldglänzendes Instrument mitgenommen, sich damit im Rosenpavillon niedergelassen, um sich selbst „überraschen zu lassen, welche Klangfolgen mir in dieser wunderbaren Umgebung aus den Fingern fließen“.

Die flanierenden Besucher überließen sich gerne den unerwarteten Klangkaskaden in der zauber- und märchenhaften Umgebung. Unsteten Wanderern folgten die feenhaften Töne sanft bis in den glimmenden Hauswald oder zu den dekorierten Sitzgelegenheiten.

So aufwendig wie die Beleuchtung einzuschalten, sei es auch, den Garten später der Dunkelheit zu überlassen. Wenn dann der Mond Regie führt, sind alle Katzen plötzlich wieder grau.

uj

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