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Wird Brandschutz-Gutachten veröffentlicht?

Lahstedt Wird Brandschutz-Gutachten veröffentlicht?

Lahstedt . In Bezug auf die Zukunft der Grundschulen in Adenstedt und Groß Lafferde will der Lahstedter Schulausschuss „Spannung aus der Sache nehmen.“ So formulierte es Ausschussvorsitzender Jörg Gilgen (SPD) in der jüngsten Sitzung des Gremiums.

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Die Grundschule Groß Lafferde.

Quelle: A

Hintergrund ist die drohende Gefahr, dass die Schulen aufgrund demografischer Entwicklung nach 2018 schließen müssten - Gefahr droht aber auch durch die teuren baulichen Umstellungen, die mit der Inklusion und den erhöhten Brandschutzbestimmungen einhergehen.

„In der Bevölkerung wird viel über die Schließung der Schulen geredet. Sogar von einer künstlichen Hochrechnung der Baukosten für den Brandschutz wird gesprochen, damit man die Schule leichter schließen kann“, erklärte der Ausschussvorsitzende den etwa sieben Zuhörern in der Ausschusssitzung. Er habe aber das aktuelle Brandschutzgutachten eingesehen, von einer künstlichen Hochrechnung könne keine Rede sein. „Es hat Hand und Fuß und übersteigt nicht die bisherigen Schätzungen.“

Im Raum standen bisher Kosten von etwa 600.000 Euro für Adenstedt und 240.000 Euro für Groß Lafferde - wobei jeweils noch Kosten für bereits erfolgte Arbeiten abgezogen würden und sich die Endsumme durch Umorganisation wohl noch drücken lassen.

Jetzt sei es das Ziel, dass das Brandschutzgutachten für die Bürger einsehbar ist, um Transparenz zu schaffen und die Kostenfrage und damit die „Brisanz“ aus der offenen Diskussion herauszubekommen. Auch die anderen Ausschussmitglieder stimmten dieser Sicht zu und entschlossen sich, die Veröffentlichung des Gutachtens im Ratsinformationssystem auf der Gemeinde-Internetseite zu beantragen. Beschließen muss darüber der Rat der Gemeinde.

Wenn nach den späteren Beratungen dann die genauen Baukosten feststünden, müsse man die Eltern fragen, welche Kinder die Grundschule im Ort und welche die Ganztagsschule in Gadenstedt oder Oberg besuchen sollen - „dann erst kann der Rat über die weitere Zukunft entscheiden“, so Gilgen. Heiko Sachtleben (Grüne) fügte hinzu: „Bis dahin signalisieren wir den Bürgern: Wir wollen die Schulen bis 2018 erhalten und den Betrieb bis mindestens dahin gewährleisten.“

sip

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