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„Wir hatten viele Helfer in der Not“

Groß Lafferder Großbrand „Wir hatten viele Helfer in der Not“

Eine Katastrophe war der Fachwerkhaus-Brand vergangene Woche in Groß Lafferde für die betroffene Familie. Doch gleichzeitig erfuhren die Bewohner viel Unterstützung: Nachbarn und die Gemeinde halfen sofort. „Das bleibt eine wichtige Erfahrung“, sagt Angehöriger Ralf Gade.

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Das Fachwerkhaus am Tag nach dem Brand – nach ersten Einschätzungen ist weder das Haus noch die Einrichtung zu retten. Wegen Einsturzgefahr darf es nicht betreten werden.

Quelle: Archiv cb

Lahstedt-Groß Lafferde. „Ich bekam mittags auf der Arbeit die telefonische Nachricht, dass das Elternhaus lichterloh brennt“, schildert Ralf Gade den schrecklichen Moment. Sofort sei er in die Groß Lafferder Marktstraße gefahren, wo seine Schwester, Schwiegermutter, Schwager und deren Kinder bis dato wohnten – aus ungeklärter Ursache ist an diesem Nachmittag das gesamte Hab und Gut der Familie verbrannt.

„Gott sei Dank ist keiner zu schaden gekommen“, konnte er vor Ort feststellen. Als nächstes sei ihm aufgefallen, wie zielstrebig die Feuerwehren ihren gefährlichen Job erledigten, das habe ihn tief beeindruckt: „Trotz Wind und Kälte hörte man keine negativen Worte sondern sah den Ehrgeiz, zu retten, was zu retten ist.“ Selbstlos seien die Retter mit Atemschutz ins brennende Gebäude gegangen, um zumindest die persönlichen Unterlagen zu sichern. Auch die Gemeinde Lahstedt habe einen Vertreter entsendet, der den Betroffenen zur Seite stand, betont Gade.

„Plötzlich erschien der ortsansässige Schlachtereibetrieb und brachte den Feuerwehrleuten eine warme Speise – alles organisiert von der Gemeinde“, erinnert er sich. „Auch wenn manchmal Negatives über Gemeinden und Organisationen geredet wird – es gibt Gegebenheiten denen Respekt gezollt werden muss. Wir hatten in der Not viele Helfer, unter ihnen Freunde und Nachbarn, die sofort zur Stelle waren und auch später ihre Hilfe anboten. Das alles weiß man erst dann richtig zu schätzen, wenn man betroffen ist“, sagt Gade.

Ins Haus darf die Familie noch immer nicht, da weiterhin Einsturzgefahr besteht – „wir gehen von wirtschaftlichem Totalschaden aus“, stellt Gade klar. Deshalb freundet man sich mit dem Gedanken an, die Ruine abzureißen und dort ein neues, etwas kleineres Fachwerkhaus aufzubauen.

sip

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