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Wenn sich der Schulhof in ein Zirkusgelände verwandelt

Oberg Wenn sich der Schulhof in ein Zirkusgelände verwandelt

Oberg. Nanu, trotz der Sommerferien herrschte in der vergangenen Woche reges Treiben auf dem Gelände der Grundschule Oberg. Da wurde fast täglich ein Zelt auf- und wieder abgebaut, Kinder kamen morgens (trotz unterrichtsfreier Zeit) pünktlich zur Schule und blieben bis 14 Uhr. Freiwillig! Was war da los? Sind die Oberger Kinder etwa besonders strebsam und können gar nicht genug von der Schule bekommen?

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Manege frei: Die Kinder präsentierten ihre erlernten Kunststücke vor zahlreichen Besuchern.

Quelle: im

Nun, strebsam ist der Nachwuchs in Oberg mit Sicherheit - doch der Grund für die Wuselei auf dem Schulgelände war ein anderer: Erstmals fand eine Ferienbetreuung in der Schule statt. Und da die erste Woche unter dem Motto „ Manegenzauber - Kinder spielen Zirkus“ stand, wurde der Schulhof kurzerhand zu einem Zirkusgelände umfunktioniert. Das Team von Heiko Sachtlebens „Clobara‘s Büro für alles Außergewöhnliche“ erklärte dabei den Grundschülern alles über das Zirkusleben. Alle kleinen Akteure wissen nun, dass für jeden glanzvollen Auftritt in der Manege hartes Training, viel Geduld und für einige Darbietungen auch eine Menge Mut nötig sind.

Dass die Schüler ihre Lektion gelernt haben, zeigte sich bei der großen Abschlussaufführung. Dank der selbst gemalten Plakate waren zahlreiche Zuschauer anwesend, die gespannt der Vorstellung folgten. Es wurde mit Bällen, Ringen oder Tellern jongliert, Tricks mit dem Diabolo gezeigt. Dazu gab es großartige Bodenakrobatik - und sogar Fakirkünste auf dem Nagelbrett sowie auf Glasscherben sorgten für Erstaunen. Natürlich wurde auch gezaubert, außerdem sorgten Clowns für Lacher. Der Applaus war wohlverdient und manche Eltern staunten, dass ihre Kinder in so kurzer Zeit bestimmte Fertigkeiten erlernen konnten.

„Wir sind unsagbar stolz und glücklich, dass dieses Angebot bereits im ersten Jahr so toll angenommen wurde und den Kindern so gut gefällt“, sagte Annett Wruck, Schulelternratsvorsitzende Grundschule Oberg, die zusammen mit Sabine Gomes die Ferienbetreuung hauptsächlich organisiert hatte. Der unermüdliche Einsatz des Schulelternrates habe sich gelohnt. „Ganz besonders bedanken wir uns bei der Gemeinde Lahstedt sowie beim Ortsrat und dem Förderverein der Grundschule für die Unterstützung sowie natürlich bei Heiko Sachtleben“, betonte Wruck.

In der zweiten Woche steht nun übrigens das Thema Mittelalter auf dem Programm. „Wir sind gespannt auf die jungen Knappen und Ritter, auf Gaukler und Spielleute oder Kräuterhexen“, sagte die Schulelternratsvorsitzende.

mu

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