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Wasserturm: Sanierung startet am Dienstag

Gross Lafferde Wasserturm: Sanierung startet am Dienstag

Drei Jahre wurde geplant, verworfen und neu geplant – jetzt geht es endlich los: Am Dienstag sollen in Groß Lafferde die Sanierungsarbeiten am maroden Wasserturm beginnen.

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Sanierung: Arbeiten am Groß Lafferder Wahrzeichen kosten 150 000 Euro.

Groß Lafferde. Gerade ist der Lafferder Markt vorbei, da steht das nächste Großprojekt in Groß Lafferde an: Die Sanierung des Wasserturms – das Wahrzeichen der Lahstedter Ortschaft. Seit 2008 wurde über das Projekt immer wieder diskutiert, die Rettung des maroden Bauwerks entwickelte sich zusehends zu einer echten Hängepartie. „Um so mehr freuen wir uns, dass es jetzt endlich losgeht“, sagt Ortsbürgermeister Rainer Röcken (CDU).

Etwa 150 000 Euro soll die Sanierung Kosten, die am Dienstag mit der Einrüstung des Gebäudes beginnt. Finanziert werden die Arbeiten mit einer Mischung aus Spenden, Fördergeldern und einem Eigenanteil der Gemeinde, der jedoch durch weitere Zuschüsse möglichst gering ausfallen soll. Insgesamt sind durch verschiedene Aktionen 37 000 Euro Spenden zusammengekommen – dazu gab es noch 20 000 Euro von der Fritz-Behrens-Stiftung und 11 000 Euro von der Volksbank Peine. „Durch das Landesamt für Denkmalpflege, den Landkreis Peine und verschiedene EU-Mittel kommen dann noch etwa 57000 Euro dazu“, erläutert Carsten Hille, Leiter des Fachbereichs Bautechnik der Gemeinde Lahstedt.

Im Mai 2008 wurden die Probleme mit dem feuchtem Mauerwerk des Wasserturms erstmals Thema. Weil die Fugen des historischen Bauwerks undicht geworden waren, konnte Regenwasser ins Innere dringen. Letztlich drohte dem Groß Lafferder Wahrzeichen sogar der Zerfall. Schnell herrschte Einigkeit darüber, dass das Bauwerk gerettet werden müsse – aber wie? Als größtes Problem stellte sich schnell die Finanzierung heraus. Doch der im Juni 2010 beschlossenen Einhausung des Turms mit Metall-Kacheln als kostengünstigste Alternative zur teuren Sanierung, widersprach schließlich die Denkmalschutzbehörde des Landkreises. Also blieb nur die Kompletterneuerung, die nach etlichen weiteren Verzögerungen nun also am Dienstag startet. Etwa eine Woche solle die Einrüstung des 30,78 Meter hohen Wahrzeichens dauern – danach beginnt die eigentliche Sanierung. Bis Ende November sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

mu

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