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Wasserturm-Sanierung: Es kommt auf Details an

Gross Lafferde Wasserturm-Sanierung: Es kommt auf Details an

Zügig voran schreitet die Sanierung des Groß Lafferder Wasserturms. Während der gestrigen Baubesprechung wurden die Farben für die auszutauschenden Steine begutachtet.

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Experten vor Ort (von links): Carsten Hille, Torsten Loose von der Firma Jödicke, Elisabeth Pape von der Unteren Denkmalschutzbehörde des Landkreises Peine, Cordula Reulecke, Restaurator Lothar Hoffmann und Antje Rinne haben die Steine und Fugen begutachtet.

Quelle: mu

Groß Lafferde. Für den Laien sind die Unterschiede der Steine dabei kaum zu erkennen – doch die versammelten Fachleute wissen anscheinend ganz genau, worauf es ankommt. „Nur das Original-Denkmal trägt die Geschichte in sich“, sagt zum Beispiel Cordula Reulecke vom Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege. „Und diesem Original wollen wir bei der Sanierung eben so nah wie möglich kommen.“

Und so wird munter über verschiedene Gelbtöne der neu einzubauenden Steine gesprochen – und auch die Oberfläche nicht außer acht gelassen. „Man muss sich das einfach ein wenig wie Kosmetik vorstellen“, sagt Reulecke und Gutachterin Antje Rinne ergänzt: „Da kommt es auf die Details an, schließlich soll der Wasserturm am Ende wieder im vollen Glanz erstrahlen.“

Seit gut drei Wochen läuft die Sanierung des Groß Lafferder Wahrzeichens, die Arbeiten sollen bis Ende November abgeschlossen sein. Während dieser Zeit werden die Fachleute der Firma Jödicke die Fugen und maroden Steine im äußeren Gemäuer der porösen Nord-West-Seite austauschen. Durch die undichte Außenwand war bei Regen immer wieder Feuchtigkeit ins Innere des Turms eingedrungen und hatte den Putz und die historischen Ausstellungstücke beschädigt.

„Die Arbeiten liegen absolut im Plan“, freut sich Carsten Hille von der Gemeindeverwaltung in Lahstedt. Etwa 150 000 Euro kostet die Sanierung des Wasserturms. 37 000 Euro werden dabei durch Spenden finanziert – dazu kommen 20 000 Euro von der Fritz-Behrens-Stiftung, 11 000 Euro von der Volksbank Peine und etwa 57 000 Euro von der Denkmalpflege, dem Landkreis Peine und der EU. Den Rest schießt zunächst die Gemeinde vor. „Wir bemühen uns aber noch um weitere Spenden und Fördergelder“, sagt Hille, der auch an der gestrigen Baubesprechung teilgenommen hat.

Nach einer längeren Diskussion haben sich die Fachleute dabei übrigens auf Steine mit einem sanften Gelbton geeinigt. „Die kommen dem Original schon sehr nahe“, sagt Reulecke.

mu

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