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Wasserturm-Rettung: Höhere Anstrengung

Lafferde Wasserturm-Rettung: Höhere Anstrengung

Das zweite Gutachten zur Sanierung des maroden Wasserturms von Groß Lafferde ist bei der Gemeindeverwaltung jetzt eingetroffen – die Denkmalschutzbehörden von Land und Kreis hatten es in Auftrag gegeben.

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Das Groß Lafferder Wahrzeichen muss saniert werden – der Wasserturm bröckelt.

Quelle: Archiv

Lahstedt-Groß Lafferde. „Der Arbeitsumfang muss vielleicht etwas erhöht werden“, deutet Cornelia Küpper von der Gemeinde Lahstedt. Konkretes würde sich noch ergeben, denn zurzeit wertet die Verwaltung das korrigierte Gutachten aus.
„Steine und Fugen an der Außenwand müssen aber definitiv ausgetauscht und erneuert werden“, das bestätige auch das neue Gutachten, sagt Küpper. Vor allem an der Wetterseite Nord-Ost sind Steine aufgeplatzt und das Fugenmaterial ist dort sehr porös, sodass die Feuchtigkeit nahezu ungehindert ins Innere des Turmes gelangt, wo sie schon deutliche Schäden hinterlassen hat.

Am kommenden Mittwoch soll der eigens eingerichtete Arbeitskreis aus Ortsrat, Verwaltung sowie Heimat- und Kulturverein über das aktuelle Gutachten beraten und die weiteren Schritte planen. „Nach Ostern wollen wir unsere Vorgehensweise mit dem Denkmalschutz von Land und Kreis abstimmen“, sagt Küpper. Da das Groß Lafferder Wahrzeichen unter Denkmalschutz steht, müssen die Behörden eingebunden werden.

Obwohl sich die Sanierung durch den Denkmalschutz anspruchsvoller und auch teurer gestaltet, lobt Küpper die Zusammenarbeit mit den Behörden: „Sie haben die Kosten für das Gutachten übernommen“, erklärt sie. Auch für die Finanzierung hoffe man noch auf weitere Mithilfe des Denkmalschutzes, da dort Förderungen beantragt werden können.

Der Spendenstand befindet sich derzeit bei etwa 30 000 Euro – neben privaten sowie gewerblichen Spendern und Stiftungen hat der Heimat- und Kulturverein Groß Lafferde den größten Teil dazu beigesteuert. „Mit den Sanierungsarbeiten wollen wir aber erst beginnen, wenn die Finanzierung steht“, sagt Küpper. Nach dem ersten Gutachten hatte man die Gesamtkosten auf 86 000 Euro geschätzt.

Am 15. Mai soll ein erstes Wasserturmfest stattfinden, an dem sich die örtlichen Vereine beteiligen. Die Einnahmen fließen in die Turmsanierung.

Simon Polreich

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