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Tierquäler in Gadenstedt? Kater muss Hinterlauf amputiert werden

Lahstedt Tierquäler in Gadenstedt? Kater muss Hinterlauf amputiert werden

Gadenstedt. Ann-Kathrin Friedhoff aus Gadenstedt hat Angst um ihre Haustiere. Ihrem Kater Max muss nach einer Streunertour der Hinterlauf amputiert werden. Der Grund: Das Bein des Tiers wurde extrem stark gequetscht. Die 18-jährige Gadenstedterin glaubt, dass Tierquäler ihrem Tier das angetan haben.

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Ann-Kathrin Friedhoff mit ihrem Kater Max.

Quelle: ISABELL MASSEL

Eigentlich ist Max ein aufgeweckter Kater, der täglich auf Entdeckungstour in der Lahstedter Ortschaft unterwegs ist. Doch seit Sonntag ist die einjährige Katze stark verunsichert. „Er humpelt die ganze Zeit hinter mir her, als wenn er Angst hat, alleine zu sein“, sagt Katzenhalterin Friedhoff.

Das war passiert: Als Kater Max am Sonntag von seiner Streunertour viel später als sonst zurück nach Hause kommt, humpelt er stark. Ann-Kathrin Friedhoff, die das verängstigte Tier sofort untersucht, stellt schnell eine Wunde am Hinterlauf fest. „Dass sah aus wie abgeklemmt. Ich dachte erst, dass Max von einem Hund gebissen wurde“, so die 18-Jährige. Sie bringt den Kater zur Tierärztin nach Adenstedt, doch die hat nach der Untersuchung eine schlechte Nachricht für die Gadenstedterin: Das Bein muss amputiert werden. „Das war ein Schock, ich war kurz vorm Heulen“, sagt sie.

Doch damit nicht genug. Tierärztin Dr. Elke Heinemann-Tronke vermutet, dass Kater Max in eine Fangeisen-ähnliche Fuchsfalle getreten sein könnte. „Doch die sind schon seit Jahren verboten“, sagt die Tierärztin und erklärt: „Das Bein wurde regelrecht abgeklemmt. Ich habe vor Jahren einmal einen ähnlichen Fall erlebt“, sagt sie.

Doch wer sollte solche Fallen aufstellen? Ann-Kathrin Friedhoff befürchtet, dass ihr Kater einem Tierquäler zum Opfer gefallen ist. „Das wäre echt schlimm. Ich hoffe natürlich, dass das nicht so ist, will aber andere Tierhalter warnen, zumindest die Augen offen zu halten“, sagt sie. Friedhoff selbst hält noch vier weitere Katzen, um die sie jetzt fürchtet. Und: „Vor etwa zwei Monaten ist ein anderer Kater von uns verschwunden - und seitdem nicht wieder aufgetaucht.“ Sie hat den Vorfall nun der Polizei gemeldet.

Der Verdacht auf Tierquälerei ist nicht ganz neu. 2011 hatten in Gadenstedt Hundehalter Alarm geschlagen: An der Bolzbergallee würden Tierquäler Giftköder für Hunde ausgelegen.

„Weder dienstlich noch privat ist mir hier ein Fall von Tierquälerei bekannt geworden“, sagt Ortsbürgermeister und Polizist Jürgen Heuer auf PAZ-Anfrage. „Ich hoffe natürlich, dass da nichts dran ist, werde aber die Augen offen halten“, kündigte er an.

sip

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