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Stromtrasse: „Es wird viel Widerstand geben“

Gross Lafferde Stromtrasse: „Es wird viel Widerstand geben“

„Die Zeit läuft gegen die Wahle-Mecklar-Trasse“, sagt Thorsten Fleige-Lütgering von der Bürgerinitiative Lahstedt, die sich für die Erdverkabelung der neuen Starkstromleitung einsetzt. Zwar wurde das Raumordnungsverfahren jetzt abgeschlossen, doch damit beginne erst der steinige Weg für den Netzbetreiber Tennet, meint er.

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Auf diese Variante der Trassenstrecke durchs Peiner Land hat sich der Netzbetreiber Tennet festgelegt. Thorsten Fleige-Lütgering (kleines Bild) prognostiziert viel Widerstand durch betroffene Anwohner. Gelb markiert zwischen Liedingen und Klein Lafferde ist der Flugplatz der Modellflugvereinigung Lengede, der durch die Trasse betroffen ist.  – Bild rechts: Bürgerinitiativen wollen Freileitungen verhindern.

Quelle: A

Groß Lafferde. Nach einem monatelangen Einsatz vieler Initiativen gegen die neue Hochspannungstrasse als Freileitung hat der Netzbetreiber Tennet nun das Raumordnungsverfahren abgeschlossen und sich auf eine Trassenvariante festgelegt (siehe Hintergrund). Nun folgt das Planfeststellungsverfahren.

„Wir sind nicht überrascht, dass es die Variante zwei geworden ist und dass nur acht Kilometer auf der Strecke unter die Erde sollen“, sagt der Groß Lafferder. Doch da Tennet es verpasst habe, im Raumordnungsverfahren die Interessen der Bürger ausreichend zu berücksichtigen, werde sich im nun folgenden Planfeststellungsverfahren viel Widerstand regen: „Es geht um die Eigentumsrechte von Grundstücken, die sich der Netzbetreiber nach einem Planfeststellungsbeschluss erkaufen oder die er per Enteignungsverfahren erstreiten muss.“ Es gebe viele kleine und große Probleme in der Streckenführung – etwa diese: Die bisherige Trasse schneidet den Flugsektor des Platzes des Modellflugvereinigung Lengede von 1973 zwischen Klein Lafferde und Liedingen. Hierbei hat die zuständige Landesbehörde schon angemahnt, dass die Trasse optimiert werden müsse, damit der Flugsektor nicht beeinträchtigt wird. „Bis all diese Ungereimtheiten zwischen Anwohnern und Netzbetreiber geklärt sind, gehen mindestens noch fünf Jahre ins Land“, so Fleige-Lütgering. „Und die Zeit spielt für uns.“ Denn entweder könnte der technische Fortschritt die Freileitung überflüssig machen, oder eine andere angedachte Leitung von München nach Hamburg, die die neue Overlay-Technik verwende, die Trasse überholen, glaubt der Lafferder. „Wir werden aber zunächst mal den ausliegenden Plan eingehend prüfen.“ 

sip

▶ Derweil suchen zahlreiche Kommunen nach Möglichkeiten, den geplanten Bau der Höchstspannungsleitung noch zu verhindern, meldete gestern die deutsche Presseagentur dpa. Die Verwaltungsspitzen der Kommunen wollen am heutigen Dienstag darüber beraten, welche rechtlichen Möglichkeiten es gibt, teilte ein Sprecher der federführenden Stadt Bad Gandersheim am Montag mit.

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