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Starkstrom-Trasse: Lahstedter Initiative reicht Einspruch gegen Freileitung ein

Lahstedt Starkstrom-Trasse: Lahstedter Initiative reicht Einspruch gegen Freileitung ein

Lahstedt. Einspruch gegen die Starkstrom-Trasse (380 Kilovolt) von Wahle nach Mecklar hat am Dienstag die Bürgerinitiative Lahstedt eingereicht.

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Strommasten in Duisburg. Gegen die geplante 380-kV-Freileitung von Wahle nach Mecklar hat die BI Lahstedt eine Einwendung eingereicht.

Quelle: A

Und das am letzten Tag der vorgesehenen Frist: Wer Beschwerden, Einsprüche und Co. zum Planfeststellungsverfahren, Abschnitt A, einbringen wollte, konnte das nur bis Dienstag tun.

„Wir haben uns die Pläne zum Bau der Leitung intensiv angeschaut und mehrere Punkte gefunden, die so gar nicht gehen!“, sagt Thorsten Fleige-Lütgering, Sprecher der Initiative mit dem aussagekräftigen Namen „Bürgerinitiative Lahstedt gegen das Errichten einer 380-kV-Höchstspannungsleitung als Freileitung, für das Errichten 380-kV-Höchstspannungsleitung als Erdverkabelung“. Von der zuständigen Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau fordert er eine entsprechende Beachtung der Bedenken.

Aufgefallen sind dem Groß Lafferder mehrere Punkte: So sei zum Beispiel der geplante Radweg zwischen Groß Lafferde und Bettmar parallel zur B 1 nicht berücksichtigt: „Zwei Masten liegen schon jetzt genau auf dem Weg“, so Fleige-Lütgering. Auch die Ortsumgehung Vechelde werde nicht beachtet. Ein Mast wurde dabei auf einer Ausgleichsfläche dieser Ortsumgehung geplant. „Diese Fläche kann nicht zur Verfügung stehen.“ Neben dem Landschaftsschutzgebiet Fuhseniederung sei auch der Angelteich an der B 1 betroffen: Nicht nur die wirtschaftliche Existenz dieser Freizeitanlage sieht er durch den nur 60 Meter entfernten Masten gefährdet. „Es droht die Belastung des Fischbestandes durch elektrostatische und elektromagnetische Immissionen.“

Noch weitere Punkte kritisiert der Diplom-Ingenieur, etwa dass die Variante einer Erdverkabelung nicht untersucht wurde. Er hinterfragt sogar die Verfassungskonformität des Energieleitungs-Ausbaugesetzes. Seine Kritik gilt aber auch der Gemeinde Lahstedt, die sich zunächst für eine Erdverkabelung einsetzte, dann aber aus dem Verfahren zurückzog, da wenig Aussicht auf Erfolg bestand. „Wir von der BI machen weiter“, so Fleige-Lütgering. „Und glauben weiter an die Erdverkabelung“.

2Mehr Infos unter: www.buergerinitiative-lahstedt-380kv.de.

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