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Schuldebatte auch in Adenstedt angeheizt: Ortsrat will Standort mit Eigenmitteln retten

Lahstedt Schuldebatte auch in Adenstedt angeheizt: Ortsrat will Standort mit Eigenmitteln retten

Adenstedt. Der Punkt „Schulstandort Adenstedt“ stand zwar nicht auf der Tagesordnung der Ortsratssitzung in Adenstedt, im Mittelpunkt des Interesses der Adenstedter Ortspolitik aber sehr wohl.

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Für die Rettung der Grundschule setzt sich der Ortsrat ein.

Quelle: sip

Nachdem ein Verwaltungspapier öffentlich wurde, in dem die Gemeinde Lahstedt laut über die Schließung der Schulstandorte in Groß Lafferde und Adenstedt ab 2018 nachdenkt, ist in beiden Ortschaften die Empörung groß.

„Wir haben nach der Sitzung noch lange diskutiert“, sagt Adenstedts Ortsbürgermeister Jürgen Schoke von der Interessengemeinschaft Adenstedt (IGA). „Uns allen ist klar, dass wir die Schule nicht aufgeben wollen.“ Auch zu einem Ergebnis ist man dabei gekommen: Nach dem Schützenfest in Adenstedt Mitte Juli will man diverse Rettungswege ausloten, „etwa, dass man auch weiter als Außenstelle der möglichen Ganztagsschule Gadenstedt existiert“, so Schoke. Eine weitere Idee: Adenstedt könnte Schüler aus Solschen aufnehmen, die keine eigene Grundschule mehr haben. „Hier wird Solschen wegen der engen Verbindung zu uns ja scherzhaft Klein Adenstedt genannt“, erklärt Schoke den Hintergrund.

An sich sieht Schoke die Schülerzahlen in Adenstedt aber als ein kleineres Problem an: „Wir haben die höchste Geburtenrate in Lahstedt, schulen jedes Jahr 17 bis 20 neue Schüler ein“, zählt er auf. Casus knacksus seien vielmehr Brandschutzauflagen und die veraltete Brandmeldeanlage des denkmalgeschützten Gebäudes. Die Kosten dafür sind noch unbekannt, im Verwaltungspapier wird vermutet, dass sie „verhältnismäßig hoch ausfallen“. Im Klartext heißt das: so hoch, dass eine Schließung der Schule wahrscheinlicher als ihre Sanierung ist.

Die Adenstedter Politiker stemmen sich aber gegen die Schließung und wollen auch hier selbst aktiv werden. Schoke: „Wir werden ermitteln, ob man den Brandschutz zu einem Bruchteil der Arbeitskosten umsetzen kann - und zwar mithilfe eines Eigenanteils!“

Weitere Sitzungspunkte

Dank der „Beetpatenschaften“ - Bürger pflegen gemeindeeigene Grünflächen selbst - werden Gemeindegelder gespart. Diese sollen, so ein Antrag der Ortsrates, zumindest zu 60 Prozent zurück in die Ortschaft fließen.

  • Der Ortsrat übernimmt die jährlichen 200 Euro Mietkosten der Heimatstube.

sip

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