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Schoke neuer Ortsbürgermeister

Adenstedt Schoke neuer Ortsbürgermeister

Adenstedt. Jürgen Schoke von der „Interessengemeinschaft Adenstedt“ ist neuer Ortsbürgermeister der Ortschaft Adenstedt. Der 58-Jährige wurde gestern Abend einstimmig zum Nachfolger des langjährigen Dorfoberhauptes Wolfgang Rasch gewählt; der Sozialdemokrat hatte aus gesundheitlichen Gründen sein Amt aufgegeben.

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Jürgen Schoke (links) ist neuer Ortsbürgermeister der Ortschaft Adenstedt. Erster Gratulant war Lahstedts Bürgermeister-Vertreter Hans-Joachim Kloster.

Quelle: mu

Schoke war einziger Kandidat, hatte bis zuletzt aber ein Geheimnis aus seiner Kandidatur gemacht. Noch vor zwei Tagen lehnte der Landwirt jeden Kommentar zu der Frage ab, ob er sich zur Wahl stellen werde. Dabei hatten bereits im Vorfeld die vier SPD-Mitglieder des Ortsrates und auch die zwei Christdemokraten im Gremium Unterstützung signalisiert. Und so war es letztlich wenig verwunderlich, dass die Wahl Schokes einstimmig per Handzeichen erfolgte.

Nach seiner Wahl dankte der neue Ortsbürgermeister den Ortsratsmitgliedern für das Vertrauen und schickte Genesungswünsche an seinen an Krebs erkrankten Vorgänger Wolfgang Rasch. In einer kurzen aber kämpferischen Rede schwor er dann den Ortsrat auf die kommenden Jahre ein. „Wir sind alle Adenstedter. Die Parteizugehörigkeit ist nicht so wichtig, wichtig ist, dass wir gemeinsam alles dafür tun, dass Adenstedt auch weiterhin ein lebens- und liebenswertes Dorf bleibt“, sagte der 58-Jährige. Und an die Verwaltung in Gadenstedt richtete er die mahnenden Worte: „Vergesst Adenstedt nicht! Wir liegen zwar am Rand der Gemeinde, aber wir wollen nicht, dass hier die Lichter ausgehen!“

Schoke war übrigens bereits nach der Kommunalwahl im Jahr 2011 als Ortsbürgermeister gehandelt worden, doch dann entschlossen sich SPD und CDU zu einer Zusammenarbeit. Der 58-Jährige zeigte sich damals „menschlich sehr enttäuscht“ von der SPD, da es bereits Gespräche zwischen der IGA und den Sozialdemokraten gegeben hatte. Nach der Wiederwahl von Rasch begruben die beiden jedoch das Kriegsbeil - und auch am gestrigen Abend war der Landwirt voll des Lobes für seinen sozialdemokratischen Vorgänger.

Die liebsten Worte fand Schoke jedoch für jemand ganz anderen. „Ich wurde von einigen gefragt, ob heute der schönste Tag meines Lebens sei“, sagte der 58-Jährige kurz nach seiner Wahl. „Gewiss ist heute ein schöner Tag - aber der schönste Tag in meinem Leben war, als ich meine Frau geheiratet habe.“

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