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Röcken kämpft weiter um die Grundschule: „Ein Dorf braucht Schule und Kindergarten!“

Lahstedt Röcken kämpft weiter um die Grundschule: „Ein Dorf braucht Schule und Kindergarten!“

Groß Lafferde. Zwar wurde der für Montag geplante Schulausschuss in Lahstedt kurzfristig abgesagt - eine Vorlage für die Sitzung hat jedoch für mächtig Wirbel gesorgt.

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Die Groß Lafferder Grundschule.

Quelle: Archiv

Demnach sollen bis zur endgültigen Umsetzung der Inklusion zum Schuljahresbeginn 2018/2019 zwar alle Grundschulstandorte erhalten bleiben, danach könnte sich jedoch auf die beiden Ganztagsschulstandorte in Gadenstedt und Oberg konzentriert werden. Dieser Vorschlag der Verwaltung würde das Aus für die Grundschulen in Adenstedt und Groß Lafferde bedeuten.

Dies wurde zwar in der Vergangenheit bereits immer mal wieder diskutiert (PAZ berichtete mehrfach) - nun tauchte dieses Szenario aber erstmals in einer konkreten Vorlage der Verwaltung auf. Und das schmeckte vor allem Groß Lafferdes Ortsbürgermeister Rainer Röcken so gar nicht, wie er während der Ortsratssitzung am Dienstagabend deutlich machte. „Wir werden uns mit dieser angedachten Schließung unserer Grundschule nicht einfach abfinden“, erklärte der Christdemokrat. „Ein Dorf braucht Schule und Kindergarten - und wir werden weiter für den Erhalt kämpfen.“

Die Vorlage der Verwaltung sei „nicht in Stein gemeißelt“, man müsse viel mehr die konkreten Zahlen für 2017 und 2018 abwarten, erklärte der Ortsbürgermeister weiter. Vor allem durch ein Neubaugebiet und eine mögliche Gewerbeansiedlung erhoffe er sich eine Belebung der Ortschaft und damit einhergehend auch steigende Schülerzahlen.

Ob diese dann jedoch ausreichen werden, um den Schulstandort zu sichern, bleibt abzuwarten. In der Vorlage der Verwaltung werden nämlich nicht nur sinkende Schülerzahlen als Argument für die Konzentration auf zwei Schulstandorte genannt, auch die Kosten für die Umsetzung der Inklusion und Brandschutz-Vorschriften würden eine große Rolle spielen. „Da wollen wir aber auch die konkreten Zahlen wissen“, unterstrich Röcken kämpferisch.

Für Spekulationen über ein möglicherweise noch früheres Schul-Aus in Groß Lafferde hatten in letzter Zeit auch Gerüchte gesorgt, dass sich Rektorin Nina Kurek bereits wegbeworben habe. Dazu stellt Lahstedts Bürgermeister Klaus Grimm (parteilos) klar: „Frau Kurek wäre gerne in Groß Lafferde geblieben, aber die Landesschulbehörde hat die Schulleiterin zum neuen Schuljahr versetzt, weil es sich in Groß Lafferde nur noch um eine sogenannte kleine Grundschule handelt.“

mu

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