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Ortsdurchfahrt Adenstedt: Ortsrat stimmtSanierung schweren Herzens zu

Lahstedt Ortsdurchfahrt Adenstedt: Ortsrat stimmtSanierung schweren Herzens zu

Adenstedt. Schweren Herzens zugestimmt hat der Ortsrat Adenstedt der Instandsetzung der Ortsdurchfahrt (L 413). Schweren Herzens, weil er wahrscheinlich auf eine lange ersehnte Verkehrsberuhigung verzichten muss. Diese müsste die Gemeinde Lahstedt zahlen - und die verweist auf ihre leeren Kassen.

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Die Sanierung der Adenstedter Ortsdurchfahrt soll kommen – für verkehrsberuhigende Bauten, wie eine Verkehrsinsel, ist aber kein Geld da.

Quelle: sip

In mehreren Arbeitssitzungen hatten die Ortsratsmitglieder mit der zuständigen Verkehrsbehörde des Landes in Wolfenbüttel über verkehrsberuhigende Maßnahmen gesprochen - von Fahrbahnverengungen bis Verkehrsinseln. Konkret ging es zuletzt um eine Verengung an der Schützenstraße, Einmündung L 413, die 70 000 Euro kosten würde. Aber auch andere Beruhigungsbauten wurden angesprochen. Die Behörde hatte jedoch keine Kostenübernahme in Aussicht gestellt und auf die Gemeinde verwiesen - die wiederum wegen der geplanten Eigenentschuldung stark auf die Investitionsbremse treten muss.

Gleichzeitig drängte die Zeit: Um zumindest bei der Ortsdurchfahrtssanierung Fördergeld zu bekommen, brauchte man ein Votum aus dem Adenstedter Ortsrat.

Der hatte sich bis zuletzt mit der Entscheidung schwer getan: „Die Gelegenheit für eine Beruhigung wäre jetzt gekommen, da dass Land die Straße ohnehin sanieren wird“, sagt Ortsbürgermeister Jürgen Schoke. Er selber habe Bürger, die direkt an der Ortsdurchfahrt wohnen, besucht. „Bei denen wackeln die Teller, wenn die Laster durch den Ort rattern!“ Doch die vielen Gespräche mit der Verkehrsbehörde blieben ergebnislos: „Uns wurde immer wieder von allen Seiten gesagt, es gäbe keinen Spielraum“, zeigt er sich enttäuscht.

Um die Fördertöpfe für die Straßensanierung, die nächstes Jahr starten soll, nicht zu verlieren, hat der Ortsrat nun mit sechs Ja-Stimmen, einer Nein-Stimme und einer Enthaltung dem Bauvorhaben zugestimmt. Aufgeben wolle man aber nicht, so der Ortsbürgermeister: „Wir werden weiterhin für zumindest ein kleines Hochbord mit Kopfsteinpflaster oder eine Geschwindigkeitsdrosselung für Laster bei der Verkehrsbehörde kämpfen“, sagt er. „Vielleicht ergeben sich im Lauf der Sanierungsplanungen, die jetzt starten, noch Möglichkeiten.“

sip

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