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Oberger radelten über mehrere Tage nach Gifhorn, Oldau und Wietze

Lahstedt Oberger radelten über mehrere Tage nach Gifhorn, Oldau und Wietze

Oberg. An drei Tagen befuhren zehn Teilnehmer der Oberger „Hallenrocker“ - eine Herrengymnastikgruppe des Sportvereins Fortuna Oberg - mit ihren Fahrrädern die Südheide.

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Die Hallenrocker waren unterwegs: Bei einer Rast zwischen Celle und Wietze.

Quelle: oh

„Frühmorgens ging es von Oberg am Mittelland- und Elbe-Seiten-Kanal entlang bis zum Tankumsee“, erzählt Dieter Degering von den „Hallenrockern“. Nach einem kurzen Picknick starteten die Radler zum ersten Etappenziel nach Gifhorn, wo einer Stadtbesichtigung eine einstündige Kanufahrt auf der Aller folgte. Das Mühlenmuseum wurde mit dem Rad von außen umfahren und ergab einen Überblick über Wind- und Wassermühlen aus verschiedenen Ländern.

Am nächsten Tag führte die Tour von Gifhorn den Allerradweg entlang über Celle nach Oldau wo das einzige in Deutschland noch existierende historische Wasserkraftwerk besichtigt wurde. Die erzeugte Leistung von 300 Kilowatt reichte Anfang des 20. Jahrhunderts aus, um 200 Haushalte mit Strom zu versorgen. Heute liefert das Oldauer Wasserkraftwerk jährlich 2,5 Millionen Kilowattstunden ins Netz.

Weiter ging die Fahrt nach Wietze zum Erdöl-Museum. „Ein ehemaliger Oberger, Eckart Brockmann, der im Bereich der Erdölförderung groß geworden ist, gab uns interessante Erklärungen zu der industriellen Erdölförderung“, so Degering.

Nach einigen Problemen mit einer verschlossenen Hotelzimmertür in Wietze konnte mit über zwei Stunden Verzögerung am nächsten Morgen zur Weiterreise angetreten werden. „Bei einer Gluthitze von bis zu 37 Grad ging es auf Asphaltwegen, Sandwegen landwirtschaftlichen Wirtschaftswegen, aber auch auf Waldwegen Richtung Heimat“, erzählt der Oberger.

Es war die letzte Etappe, die über Burgdorf, Arpke, Rosenthal nach Oberg führte. Ohne Probleme und Pannen wurde der Heimatort wieder erreicht. Zum Schluss bedankten sich die „Hallenrocker“ bei den Organisatoren, Horst Frieling, Wolfgang Schütte und Dieter Degering für die gut geplante Tour.

rd

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