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Oberger radelten am Neckar

Lahstedt Oberger radelten am Neckar

Oberg. Eine Woche auf dem Neckartal-Radweg verbrachten jetzt die Oberger Hallenrocker. Mit dem Fahrrad fuhr die Gymnastikabteilung des TSV Fortuna Oberg von Sulz bis Heidelberg. Rund 320 Kilometer legten die Oberger bei bestem Wetter zurück. Lediglich am letzten Tag, während der Tour von Neckargerach bis Hirschhorn, öffneten sich die Wolken und Regen stürzte sintflutartig auf die Radler herab.

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Radelten am Neckar: Die Oberger Hallenrocker bei einer Startaufstellung.

Quelle: oh

„Neun gestandene Männer radelten - und ein Transportfahrzeug beförderte das Gepäck“, erzählt Dieter Degering von den Hallenrockern. Er erklärt die Annehmlichkeiten der technisch gut ausgerüsteten Reise: „Das Fahrzeug hatte zwei Bierzeltgarnituren an Bord, die zur Mittagszeit aufgestellt wurden. Der Fahrer des Transportfahrzeugs, Hallenrocker Wolfgang Glenewinkel, hatte zuvor Proviant eingekauft - und schon konnte in freier Natur zu Mittag gegessen werden“, so Degering.

Jeden Morgen wurde gegen 9 Uhr gestartet und ein Tagespensum von 50 bis 60 Kilometern absolviert.

Aber auch der kulturelle Teil sollte nicht zu kurz kommen, meint der Tourenführer Horst Frieling. Darum besuchten die Hallenrocker in Stuttgart ausgiebig das Mercedes-Benz-Museum. Rund 160 Fahrzeugexponate und zahlreiche weitere Ausstellungstücke vermittelten einen Überblick über die faszinierende Historie des Automobils im Hause Mercedes-Benz.

Aber auch idyllische Städtchen wie Horb, Rottenburg und Tübingen haben die Oberger besucht. Während die Hallenrocker in Tübingen das Stocherkahnfahren genossen, nahmen sie in Gundelsheim eineSchleusenbesichtigung vor. Hallenrocker Erhart Schneider hatte über seine Tochter Verbindungen zum Wasser und Schifffahrtsamt (WSA) Heidelberg aufgenommen, und so wurde den Obergern vom zuständigen Schleusenleiter die Funktion und Technik der Schleuse erklärt. In Heidelberg selbst zeigte Fremdenführer „Hans“ den Obergern die Altstadt und erklärte die Ruprecht-Karls-Universität als älteste Hochschule in Deutschland. „Die Stadt Heidelberg ist wunderschön und durch die vielen Studenten herrscht hier ein buntes Leben“, beschreibt Degering. „Man könnte schon sein Herz in Heidelberg verlieren. Aber wir Hallenrocker sind alles verheiratete Männer. Für uns trifft das nicht mehr zu!“, so der Oberger mit einem Schmunzeln. Mit dem Zug ging es schließlich heimwärts nach Peine.

sip

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