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Oberger Ortsrat macht beim Ausbau der Ortsdurchfahrt weiter Druck

Lahstedt Oberger Ortsrat macht beim Ausbau der Ortsdurchfahrt weiter Druck

Oberg. Das Hin und Her um den Ausbau der Oberger Ortsdurchfahrt zieht sich nun schon etliche Jahre hin. Am Mittwochabend war das Projekt abermals Thema im Ortsrat. Innerhalb von nur vier Wochen musste sich das Gremium mit einer neuerlichen Änderung der Planungen beschäftigen, die der Landkreis Peine als federführende Stelle des Planfeststellungsverfahrens eingebracht hatte. Einen entscheidenden Schritt weiter ist man jedoch abermals nicht gekommen.

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Dabei hatte Obergs Ortsbürgermeister Jürgen Rissel (SPD) im Vorfeld nichts unversucht gelassen, um dem Ausbau endlich einen gehörigen Schub zu geben. So schrieb er Landrat Franz Einhaus, den SPD-Landtagsabgeordneten Matthias Möhle sowie den Oberger Kreistagsabgeordneten Michael Baum persönlich an und warb um Unterstützung. Mit überschaubarem Erfolg.

„Uns läuft einfach die Zeit davon“, erläutert Rissel die Hintergründe seiner Ortsdurchfahrts-Offensive. Der Knackpunkt: Nur noch innerhalb eines bestimmten Zeitraums stehen für die Anlieger der Ortsdurchfahrt Mittel aus dem Projekt der „Dorferneuerung“ zur Verfügung. „Wenn man eine so große Baustelle vor der Nase hätte, würden einige Anwohner sicherlich die Gelegenheit nutzen, gleich auch auf dem eigenen Grundstück was zu tun“, sagt der Ortsbürgermeister. Bis 2016 würden dazu noch Mittel aus der Dorferneuerung zur Verfügung stehen. Rissel warb deshalb bei Landrat Einhaus, dem Landtagsabgeordneten Möhle und dem Kreistagsabgeordneten Michael Baum persönlich um Unterstützung zur Umsetzung des Bauvorhabens noch innerhalb des Förderzeitraumes.

Doch aus dem Kreishaus gab es nur ein relativ mageres Antwortschreiben. Darin begründet der zuständige Sachbearbeiter die Verzögerung des Ausbaus mit der finanziellen Situation des Landkreises. „Bei der derzeitigen Haushaltslage ist ein Ausbau der Ortsdurchfahrt Oberg nicht absehbar“, heißt es an einer Stelle klipp und klar. Angesichts von möglicherweise verfallenden Zuwendungen aus der Dorferneuerung, solle die Problematik jedoch im Ausschuss für Bauen und Liegenschaften des Landkreises Peine erörtert werden.

Während der Ortsratssitzung informierte der Ortsbürgermeister die Mitglieder des Gremiums über diesen Vorschlag und die aktuelle Lage in Sachen Ortsdurchfahrt. Daraufhin sprach sich der einzige Oberger Kreistagsabgeordnete Michael Baum (SPD) für direkte Investitionen des Kreises in die Infrastruktur der Gemeinde Lahstedt aus. „Schon in der vergangenen wie auch in der laufenden Wahlperiode sind keine direkten Investitionen nach Lahstedt geflossen. Wir fordern den Landkreis auf, seiner Ausgleichspflicht nachzukommen“, erklärte der Sozialdemokrat.

Unterstützung erhielt er von Ortsbürgermeister Rissel, der sich mit der Antwort aus dem Kreishaus ebenfalls nicht zufrieden zeigte. „Ich habe den Eindruck, dass hier etwas verzögert werden soll“, erklärte der Sozialdemokrat und holte sich Rückendeckung vom Ortsrat, auf verschiedenen Ebenen weiter für den Ausbau der Ortsdurchfahrt zu kämpfen.

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