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Oberg: Neues Windrad für vier Millionen Euro

Lahstedt Oberg: Neues Windrad für vier Millionen Euro

Oberg. Im Dreieck zwischen Oberg, Gadenstedt und Groß Lafferde wird derzeit ein neues Windrad gebaut. Etwa vier Millionen Euro investiert der Gutsbesitzer und Landwirt Horst-Karl Guenther-Luebbers aus Oberg.

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Fundamentarbeiten am Windrad.

Quelle: privat

Die Zahlen sind beeindruckend: Etwa 700 Kubikmeter Erde wurden für das aus 480 Kubikmetern Beton bestehende Fundament der Anlage ausgebaggert, 98 Meter beträgt die Nabenhöhe des Windrades, 43 Meter misst der Flügelradius. „Das ist schon ein riesiges Projekt“, sagt Bauherr Guenther-Luebbers. „Ohne die Volksbank als Finanzpartner wäre das gar nicht möglich.“

Ein Vierteljahr solle der Bau etwa dauern, dann stehen insgesamt 14 Windräder in dem Gebiet. Und wenn es nach dem Willen des Obergers geht, würde er gerne noch zwei weitere Anlagen bauen. Doch nach Meinung der Gemeindeverwaltung sei dies nicht möglich, wie Bürgermeister-Vertreter Hans-Joachim Kloster auf PAZ-Anfrage erklärte. Allerdings könnte der Windpark in Richtung Süden erweitert werden - wenn der Großraumverband Braunschweig zustimmt. Der Lahstedter Gemeinderat hatte hier schon sein Okay gegeben.

Nicht begeistert über das neue Windrad und die genannten Erweiterungspläne von Guenther-Luebbers ist Obergs Ortsbürgermeister Jürgen Rissel. „Gerade für die Dorfbewohner im Süden ist die Leidensgrenze erreicht“, sagt der Sozialdemokrat, ähnlich hatte er sich bereits während einer Ortsratssitzung geäußert. Damals ging es um die Pläne von Guenther-Luebbers, seine Windräder zu vergrößern. Dieser Vorgang wird auch „Repowering“ genannt, da damit die Leistung der Anlagen erhöht wird. Diese Pläne wurden damals jedoch abgelehnt. Begründung: Schlagschatten und Lärm würden die Bürger bereits jetzt in ihrer Lebensqualität einschränken, eine Erhöhung der Anlagen sei somit nicht zu verantworten.

Im Zuge der Arbeiten am Windrad ist übrigens mit einer Vielzahl von Schwerlasttransporten zu rechnen, die von der Autobahnanschlussstelle Peine über die Bundesstraße 444 bis nach Oberg rollen. Nach Angaben der Stadt Peine sind bis zu 150 Fahrten erforderlich. Diese sollen zwischen Montag und Freitag höchstens zweimal pro Nacht mit jeweils höchstens zwei Fahrzeugen stattfinden.

mu

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