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Neue Straßennamen und Zweifel an Brandschutzgutachten

Lahstedt-Adenstedt Neue Straßennamen und Zweifel an Brandschutzgutachten

Adenstedt . Nun hat also auch die Ortschaft Adenstedt ihre neuen Straßennamen. Wie schon in zahlreichen anderen Dörfern in Ilsede und Lahstedt, mussten im Zuge der anstehenden Fusion einige Straßen umbenannt werden, da es in der neuen Gemeinde keine Straßennamen doppelt geben darf (PAZ berichtete mehrfach).

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Ein Blick vom Kirchturm auf die Lahstedter Ortschaft Adenstedt.

Quelle: sip (A)

Auf Beschluss des Ortsrates Adenstedt wird aus dem Bergweg die Straße „Auf dem Berg“, aus der Eichenstraße wird die Straße „An der Holzecke“, aus der Gartenstraße die Straße „Zu den Gärten“, aus der Nordstraße die Straße „An der Beeke“, aus der Sandstraße die Straße „Am See“ und aus der Schützenstraße schließlich die Dreschereistraße. Die Besonderheit: In keinem der Fälle war der Ortsrat dem Namensvorschlag der Verwaltung gefolgt, alle Namen kamen aus den Reihen der Anwohner.

„Das war für mich Demokratie wie sie sein soll“, sagt Ortsbürgermeister Jürgen Schoke von der Interessengemeinschaft Adenstedt (IGA) im Hinblick auf die Namensfindung, die direkt mit den Anwohnern abgesprochen worden war. „Ich bedanke mich bei den Anliegern und den vielen weiteren Adenstedtern, die sich daran beteiligt haben.“ Einen besonderen Gruß schickt der Ortsbürgermeister zudem nach Ölsburg: Da sich die Adenstedter gegen den Verwaltungsvorschlag „An der Kirche“ ausgesprochen haben, ist dieser Name nun für die Ölsburger und deren Umbenennung der Kirchstraße „frei“ geworden.

Auch das Thema „Postleitzahl“ stand auf der Tagesordnung der Ortsratssitzung, die mit rund 60 Gästen gut besucht war. Dabei sprach sich das Gremium entgegen des Vorschlags der Verwaltung dafür aus, die bestehende Zahl 31246 auch nach der Fusion beizubehalten. Die Verwaltungen in Ilsede und Lahstedt hatten vorgeschlagen, künftig die einheitliche Ilseder Postleitzahl 31241 zu verwenden. „Wenn wir schon unseren Gemeindenamen verlieren, möchten wir wenigstens unsere Postleitzahl behalten“, sagt Ortsbürgermeister Schoke.

Auch die Grundschule Adenstedt war abermals Thema im Ortsrat. Sie ist mittelfristig von der Schließung bedroht, was die Verwaltung mit sinkenden Schülerzahlen und hohen Kosten für die Brandschutzsanierung begründet. Diese Kosten in Höhe von bis zu 600 000 Euro zweifelte die Adenstedter CDU jedoch in einem Ortsrats-Antrag massiv an. Deshalb wurde die Verwaltung mit den Stimmen aller Fraktionen beauftragt, ein neues Brandschutzgutachten zu erstellen.

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