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Neue Regierung: Tinius glaubt an größere Fusionen

Lahstedt Neue Regierung: Tinius glaubt an größere Fusionen

Lahstedt. Hilfe bei den Kläranlagen, bei der Eigenentschuldung und den Ausbau der Ganztagsschulbetreuung erhofft sich die Lahstedter SPD von der neuen Landesregierung.

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Wahl in Lahstedt: Die Lahstedter SPD glaubt nun an größere Fusionen.

Quelle: Nancy Heusel

„Sehr positiv“, lautet der Kommentar von Manfred Tinius zum Wechsel in Hannover. Der Vorsitzende der Lahstedter SPD gibt aber zu: „Mir war etwas bange, dass Peer Steinbrück uns doch eher runterziehen würde.“

Die deutliche Stimmenmehrheit für die SPD aus Lahstedt (43,5 Prozent, 2008: 40,2 Prozent) rechnet er auch den Lahstedter Genossen an. „Wir haben stark für die Eltern mit Kindern und für Krippen gearbeitet!“

Tinius ist als Landesregierungs-Kritiker bekannt, mahnte oft Finanzhilfe für die durchs Hüttengelände gebeutelte Gemeinde an. Was erhofft er sich vom Wechsel? „Dass wir beim Abwasser weiterkommen! Bei Rot-Grün gibt es ja energetisch-ökologische Ansätze. So könnten wir auch beim Ausbau der Kläranlage in Münstedt weiterkommen.“

Auch in punkto Eigenentschuldung glaubt er an Erfolg - die Gemeinde wartet derzeit darauf, dass ihr Antrag aufgenommen wird. „Ich erwarte zudem, dass der Zusammenschluss von größeren kommunalen Einheiten und nicht mehr nur kleine Fusionen angegangen werden.“ Weitere Punkte sind Mindestlohn und Ausbau der Ganztagsbeschulung - „all das wirkt sich auf Lahstedts Politik aus“, ist sich Tinius sicher.

Auch Manfred Tinius’ Ehefrau Rosemarie Tinius freut sich über den Wahlerfolg von Rot-Grün. Sie war für die SPD von 1994 bis 2008 im Niedersächsischen Landtag und kennt mögliche Kabinetts-Mitglieder persönlich. Ihr Wunschkandidat für das Wissenschaftsministerium ist die Göttingerin Gabriele Andretta. „Ich habe lange mit ihr zusammengearbeitet und weiß, dass sie in brenzligen Situationen die Nerven behält.“ Ihr zweiter Tipp: „Sollte Peter-Jürgen Schneider aus Salzgitter (Arbeitsdirektor der Salzgitter AG) Finanzminister werden, könnten wir uns keinen besseren Wünschen!“

Allerdings blieben die Koalitionsverhandlungen abzuwarten: „Schließlich haben die Grünen ein starkes Ergebnis eingefahren.“

sip

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