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Nach Wirbel um Baumschnitt: Sanierung der Bolzbergallee ist in vollem Gange

Gadenstedt Nach Wirbel um Baumschnitt: Sanierung der Bolzbergallee ist in vollem Gange

Gadenstedt. Auf Hochtouren laufen derzeit die Arbeiten in der Bolzbergallee in Gadenstedt. Dort wird zunächst das Kanalnetz saniert, danach soll die Straße ausgebaut werden. 650 000 Euro reine Baukosten sind dafür veranschlagt, dazu kommen Ingenieurleistungen von etwa 50 000 Euro. Beim Straßenausbau müssen sich die Anlieger prozentual an den Kosten beteiligen.

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Auf der Bolzbergallee wird derzeit kräftig gebuddelt.

„Mit dem Baufortschritt sind wir derzeit voll zufrieden“, erläutert Carsten Hille von der Lahstedter Verwaltung. Bis Ende November/Anfang Dezember soll das Projekt abgeschlossen werden. Die Straße wird dann durchgehend ebenerdig sein, ein Fußweg ist nicht vorgesehen.

Rückblick: Um den Ausbau der Bolzbergallee hatte es teilweise kontroverse Diskussionen gegeben. Dabei ging es vor allem um die 81 Hainbuchen, 12 Ahorne und 11 Rotdorne, die die Straße zur Allee machen. Einige Bürger hatten angeregt, die erste Reihe Bäume am Rand der Bolzbergallee zu entfernen, da sie befürchteten, dass die teilweise abgängigen Bäume sowieso in den kommenden Jahren entfernt werden müssen und bei den Arbeiten dann die neue Straße beschädigt werden könnte. Andere Anwohner hingegen sprachen sich für den Erhalt der Bäume aus und lehnten auch eine Kappung der Baumspitzen kategorisch ab.

Ein Vorschlag der Verwaltung, im Zuge des Ausbaus die Bäume auf vier Meter zu beschneiden, heizte die Debatte dann weiter an. „Wir werden diesem Radikalschnitt nicht zustimmen“, betonte damals Ortsbürgermeister Jürgen Heuer (SPD). Am Ende gab es im Ortsrat dann eine Art Kompromiss: Die Bäume sollen um ein Drittel auf etwa acht Meter gekürzt werden.

Bislang wurde jedoch „nur“ das Totholz entfernt, wie Verwaltungs-Mitarbeiter Hille auf PAZ-Anfrage erklärt. „Ich habe jedoch die Zusage bekommen, dass im Herbst dann die Bäume gekürzt werden sollen“, sagt Ortsbürgermeister Heuer.

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