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Mit Karacho ab ins kühle Nass

Gadenstedt Mit Karacho ab ins kühle Nass

Die kühnsten Hobby-Turmspringer sind im Gadenstedter Freibad gegeneinander angetreten. 60 mutige Wettkämpfer nahmen an der zweiten Bolzbombenmeisterschaft teil.

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Hinterteil voraus: Tobias Buchner zeigt, wie eine ordentliche Bolzbome auszusehen hat.

Quelle: Ralf Büchler

Gadenstedt. Wohl jeder kennt sie von langen Sommertagen im Freibad – die Arschbombe. Ob man es glaubt oder nicht, der Begriff ist mittlerweile geschützt und darf nicht einfach so verwendet werden. „Deswegen nennen wir unseren Wettkampf Bolzbomben-Meisterschaft“, meint Karsten Scholz, Betriebsleiter des Bolzbergbades, mit einem Augenzwinkern.

Begriff hin oder her, gemeint ist dasselbe, der Sprung, bei dem die Beine angezogen und mit den Armen umfasst werden. Beim Eintauchen klatscht das Hinterteil dann zuerst auf der Wasseroberfläche auf – eine Riesengaudi mit spritzenden Wasserfontänen und jubelnden Zuschauern.

„Letztes Jahr hatte unsere ehrenamtliche Kollegin Marion Arnold die Idee, eine Meisterschaft zu veranstalten. Das war ein Riesenerfolg, sodass wir uns diesen Sommer zu einer Neuauflage entschieden haben“, erklärt Johannes Justus, Cheforganisator des Wettkampfes. Und das sogar mit Fernsehpräsenz. Ein Team des NDR filmte am frühen Nachmittag für das Lokalmagazin.

60 Teilnehmer zwischen fünf und 51 Jahren wagten sich bei den Wettkämpfen auf die drei Sprungbretter des Bades. Am Vormittag starteten zunächst die Springer vom Einer. Pflichtsprung für jeden war die Bolzbombe. Den zweiten Sprung durften die Teilnehmer dann unter sechs weiteren Varianten wählen. Darunter waren so fantasievolle Sprünge wie der Yogi-Bolzer oder der breite Bolzkater.

Für Salto oder Drehung gab es jeweils einen Extrapunkt. Nach den Startern vom Einer folgten die Springer vom Drei- und schließlich vom Fünf-Meter-Brett. Unter dem heiter-blauen August-Himmel schenken sich die Akteure nichts und zeigten halsbrecherische Sprünge.

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Bolzbombenmeister

Die Jury hatte keine einfache Aufgabe. Alle Wettkämpfer beeindruckten durch tolle Sprünge und mächtige Klatscher aufs Wasser. Letztendlich musste dann aber doch eine Entscheidung getroffen werden. Bewertet wurden Entschlossenheit des Springers, Haltung in der Luft, Höhe der verdrängten Wassersäule und vor allem die Lautstärke des Einschlages.

Bei den Sprüngen vom Einer siegten Franziska Vollhardt aus Ilsede, Silas Bodemann aus Gadenstedt und Nico Karmann aus Ölsburg. Die ersten drei Plätze vom Dreier belegten Jannik Hartwik aus Ilsede, Sascha Dulz aus Oberg und Till Sievers aus Oberg. Mit kühnen Sprüngen vom Fünf-Meter-Brett platzierten sich Dennis Boensch aus Gadenstedt, Timo Mrasek aus Ölsburg und Lothar Wilezak aus Gadenstedt – mit 51 Jahren auch der älteste Teilnehmer der Mannschaft.

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