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Mit 55 zum ersten Mal auf dem Lafferder Markt

225 Jahre Lafferder Markt Mit 55 zum ersten Mal auf dem Lafferder Markt

Groß Lafferde. Der Lafferder Markt gehört zum Peiner Land wie Freischießen, Eulenmarkt und der Seilbahnberg. Das bunte Treiben feiert in diesem Jahr 225-jähriges Bestehen. Und doch gibt es sie noch: Peiner, die noch nie unter dem Wasserturm entlanggebummelt sind. Die PAZ hat eine Markt-Besucherin bei ihrer Premiere begleitet.

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Reges Treiben auf dem Lafferder Markt.

Quelle: cb

„Ich bin total überwältigt“, sagt Vera Schulze aus Duttenstedt nach ihrem ersten Besuch beim Lafferder Markt. „Mit so viel Trubel habe ich wirklich nicht gerechnet.“ Die 55-Jährige ist in der Goethestraße in Peine geboren, erlebt Krammarkt und Freischießen schon seit Kindertagen, arbeitet seit vielen Jahren bei der Peiner Allgemeinen Zeitung und kennt im Peiner Land Hinz und Kunz - aber beim Lafferder Markt ist sie noch nie gewesen. „Es hatte sich irgendwie nie ergeben, mal waren die Kinder noch klein, mal musste ich arbeiten - und dann haben auch noch einige Verwandte Ende September Geburtstag“, erläutert Schulze ihr „Lafferder-Markt-Versäumnis“.

Anlässlich des Jubiläums „225 Jahre Lafferder Markt“ hat sie nun den etwas anderen Krammarkt im Südkreis besucht - und war begeistert. „Ich war total überrascht, wie voll die Straßen waren“, erzählt die Duttenstedterin. „Wie beim Freischießen nach dem Feuerwerk.“ Auch die Atmosphäre sei ähnlich der des Festes in der Fuhsestadt: „Die Leute waren trotz des Geschiebes alle sehr freundlich und gut gelaunt.“

Dabei war die Duttenstedterin am Anfang geradezu überfordert von der Marktsituation. „Ich wusste erst gar nicht, wo es langgeht“, erzählt sie mit einem Lachen. Immerhin: „Ich habe einen tollen Parkplatz gefunden und musste nur fünf Minuten laufen. Vor der Parkplatznot hatten mich die meisten gewarnt“, sagt sie. Und wahrlich: Nur fünf Minuten laufen? Da schießen Lafferder-Markt-Kennern die Tränen in die Augen, dauert doch der Gang vom Auto zum Markt so manches Mal länger, als der eigentlich Marktrundgang - im Besonderen natürlich der Rückweg als Lastesel.
Marktneuling Schulze hat dabei jedoch nicht den „Fehler“ gemacht, sich von den begnadeten Marktschreiern allerlei Sachen aufschwatzen zu lassen. „Ich konnte mich einfach nicht entscheiden, welcher Gemüsehobel nun wirklich der Beste ist“, erzählt sie mit einem Schmunzeln. „Ich habe jedoch einige Süßigkeiten gekauft, die ich schon aus meiner Kindheit kannte. Das war Nostalgie pur.“

Überhaupt war der erste Besuch beim Lafferder Markt für die Duttenstederin „ein echtes Erlebnis“. Dabei hat der Jubiläumsmarkt in Groß Lafferde auch alle Rekorde gebrochen. Nachdem am Mittwoch bereits etwa 40000 Besucher durch die Straßen im Ortskern bummelten, waren es gestern, am letzten Markttag, nochmal mindestens genauso viel. „Das muss man einfach mal selbst erlebt haben“, sagt die 55-Jährige und verspricht: „Nochmal 55 Jahre werde ich bis zum nächsten Marktbesuch nicht warten.“ Vielleicht schaue sie schon im nächsten Jahr wieder vorbei. „Dann starte ich aber auf der anderen Seite, vielleicht ist es da nicht so voll“, sagt die Duttenstederin und lacht. Denn sie weiß es ja selbst: Beim Lafferder Markt ist es immer voll. Und immer voll gut.

mu

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