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Mildes Urteil: 700 Euro Geldstrafe für Ladendiebstahl in Lahstedt

Lahstedt Mildes Urteil: 700 Euro Geldstrafe für Ladendiebstahl in Lahstedt

Für einen Ladendiebstahl in Lahstedt muss ein junger Mann (26) jetzt 700 Euro Geldstrafe in die Staatskasse zahlen. In einem Supermarkt hatte er Ende 2013 Tabak und Zigaretten im Wert von 110 Euro mitgehen lassen. Wie er in seinem Strafprozess im Amtsgericht freimütig einräumte, wollte er die verkaufen, um damit seinen Drogenkonsum zu finanzieren.

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Amtsgericht Peine: Hier wurde der Fall des Ladendiebstahls in Lahstedt verhandelt.

„Ich habe letztes Jahr durch Krankheit und auch eigene Schuld meine Arbeit verloren, hatte kein Geld und hatte begonnen, wieder alte Verhaltensweisen aufzunehmen, kam mit den falschen Leuten zusammen. Ich bin im Delirium in den in den Laden marschiert und habe zugelangt - Drogen sind teuer“, erklärte der Mann.

Drogen sind für den gebürtigen Wolfenbütteler inzwischen kein Thema mehr. Das hofft jedenfalls nicht nur er selbst, sondern davon gehen auch Staatsanwalt und Richter aus, die ihm den Prozess machten - durchaus zu seinen Gunsten. Trotz einer langen Liste von Vorbelastungen wie Körperverletzung, Sachbeschädigung und auch Diebstahl lautete deren einmütiges Urteil auf eine Geldstrafe.

Der junge Mann befindet sich derzeit auf einem guten Weg. Er absolviert seit sechs Monaten mit großem Erfolg eine Drogentherapie, wie die dem Gericht vorliegende Beurteilung der behandelnden Ärzte besagte. Demnach erprobt er erfolgreich neue Verhaltensweisen, zeigt große Disziplin und entwickelt Zukunftsperspektiven, weshalb die Klinik eine günstige Prognose stellte.

Auch seine Ausbildung zum Schlosser, die er aufgrund seiner Drogensucht abbrach, kann er nach der stationären Therapie in seiner alten Firma wieder aufnehmen und sein drittes Lehrjahr nachholen.

„Ich werde auch ambulante Angebote zur weiterführenden Drogentherapie wahrnehmen“, sagte der Angeklagte, der noch zwei Monate in der Klinik bleiben wird.

„Ich gehe davon aus, dass Sie mit Ihrer Vergangenheit abgeschlossen haben. Deswegen ist eine Geldstrafe ausreichend“, sagte der Richter in der Urteilsbegründung. Neben der Geldstrafe, die er in Raten abstottern kann, muss der junge Mann auch die Kosten des Verfahrens tragen.

hui

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