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Laue ist Sprecherin des Landesnetzwerks

Lahstedt-Adenstedt Laue ist Sprecherin des Landesnetzwerks

Adenstedt. Die Adenstedter Umweltaktivistin Helga Laue ist Sprecherin des neu gegründeten „Landesnetzwerks Niedersachsen Bauernhöfe statt Agrarfabriken“.

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Helga Laue (Dritte von rechts) ist Sprecherin des „Landesnetzwerks Niedersachsen Bauernhöfe statt Agrarfabriken“, das gegen Massentierhaltung kämpft.

Quelle: privat

Für eine bäuerlich strukturierte Landwirtschaft und gegen industrielle Tierhaltung wendet sich die neu gegründete landesweite Vereinigung, zu der sich mehr als 100 Bürgerinitiativen, Verbände und Organisationen zusammengeschlossen haben. Von über 250.000 Menschen in ganz Niedersachsen wird das neue Netzwerk getragen – und die Adenstedterin Helga Laue ist eine von zehn Sprechern.

„Wir fordern einen Stopp bei der Errichtung von Stallbauten und der Erweiterung der industriellen Massentierhaltung“, sagt Laue, die auch der „Bürgerinitiative Lahstedt/Ilsede für Tier, Mensch und Umwelt“ vorsteht und Peiner Kreisgruppenvorsitzende im Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ist. „Die Landwirtschaft sollte sich auf ihre ureigenste Aufgabe konzentrieren und Tiere nicht nur als Produkte zum Geldverdienen ansehen.“

Ein der ersten Aktionen des neu gegründeten Netzwerkes ist ein offener Brief an Landwirtschaftsminister Gert Lindemann aus Hohenhameln. Darin listet die Organisation verschiedene Forderungen zum Schutz von Menschen, Tieren und Umwelt auf.

Unter anderem sollen die neuesten Erkenntnisse zur Ausbreitung von Keimen und Bioaerosolen aus Tierhaltungsbetrieben gesetzlich bewertet werden. „Es muss endlich ein antibiotikafreier Regelbetrieb vorgeschrieben werden“, sagt Laue. Außerdem müsse die Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung zu jeder Zeit des Mastdurchgangs eine artgemäße Verhaltensweise der Tiere ermöglichen; die Tiere bräuchten mehr Platz und Auslauf, genmanipulierte Futtermittel wie Soja müssten verboten werden.

Heute demonstriert Laue mit Gleichgesinnten von etwa 8.30 bis 11.30 Uhr vor der Gebläsehalle Ilsede. In der Halle findet zeitgleich ein Treffen des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes statt, zu dem auch Ministerpräsident David McAllister erwartet wird.

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