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Lahstedter lehnen Fusions-Gespräche derzeit ab

Lahstedt Lahstedter lehnen Fusions-Gespräche derzeit ab

Lahstedt. Nach etlichen Monaten der Funkstille zwischen den beiden Südkreis-Gemeinden hat Ilsedes Bürgermeister Wilfried Brandes (SPD) in der gestrigen PAZ einen neuerlichen Vorstoß in Sachen Zusammenschluss mit Lahstedt gewagt. Unter anderem forderte er die Nachbargemeinde zu Gesprächen auf. Doch die Lahstedter lehnen höflich ab.

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So berichtete die PAZ gestern über den Vorstoß von Ilsedes Bürgermeister Wilfried Brandes.

„Wir waren doch etwas verwundert, von so einen Gesprächswunsch aus der PAZ zu erfahren“, sagt Lahstedts Bürgermeister Klaus Grimm (parteilos). Wenn schon hätte er sich eine persönliche Anfrage gewünscht - die Antwort wäre aber wohl genau so ausgefallen wie jetzt: „Wir stehen kurz vor dem Abschluss unseres Verfahrens zur Eigenentschuldung und haben somit momentan kein Interesse, mit Ilsede über eine Fusion zu sprechen“, stellt der Verwaltungs-Chef klar.

Rückblick: In der gestrigen PAZ hatte Ilsedes Bürgermeister Wilfried Brandes die Lahstedter zu neuerlichen Gesprächen über einen Zusammenschluss aufgefordert. Unter anderem rechnete er dem Nachbarn vor, dass es bei einer Fusion mehr Hilfe vom Land geben würde, als bei der derzeit von beiden Gemeinden favorisierten Eigenentschuldung. Brandes sprach außerdem von 1,3 Millionen Euro, die die neue Einheitsgemeinde jährlich mehr zur Verfügung hätte.

„Diese Zahl zweifeln wir dann doch sehr stark an“, sagt der Lahstedter SPD-Fraktions-Chef Manfred Tinius. Die von Brandes angeführten etwa 700000 Euro mehr an Schlüsselzuweisungen bestätigte zwar auch der Oberger - den Rest der Rechnung könne er jedoch nicht nachvollziehen. „Bürgermeister Brandes sollte dann auch so ehrlich sein und sagen, dass die fehlenden 600000 Euro unter anderem durch die Schließung des Rathauses und des Freibades in Gadenstedt zustande kommen“, erklärt Tinius.

Außerdem hegt der Sozialdemokrat auch so seine Zweifel an den von Bürgermeister Brandes angeführten Unterstützungszahlungen durch den Landkreis Peine: „Der Kreis hat doch selbst kein Geld und somit keinen Spielraum für solche freiwilligen Leistungen.“

mu

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