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Lahstedter Rat vertagt abermals die Abwasser-Entscheidung

Lahstedt Lahstedter Rat vertagt abermals die Abwasser-Entscheidung

Gadenstedt. Eine zentrale Erkenntnis der gestrigen Ratssitzung in Gadenstedt: Der 13. November ist ein Tag vor dem 14. November. Was zunächst nicht wirklich spannend klingt, könnte im Lahstedter Abwasser-Krimi noch von zentraler Bedeutung sein.

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Das Abwasser-Konzept war wieder Thema - zumindest kurz. Das Foto zeigt die Kläranlage Münstedt.

Quelle: rb

Denn am 14. November läuft um 12 Uhr die Frist des Landkreises Peine, der Abwasser-Aufsichtsbehörde ist, ab - bis dahin müssen die Planungsunterlagen zum neuen Abwasserkonzept im Kreishaus vorliegen. Und der Lahstedter Rat hat die von der Verwaltung vehement eingeforderte Entscheidung über das künftige Abwasserbeseitigungskonzept gestern Abend zwar abermals vertagt, die nächste Ratssitzung aber für den 13. November terminiert.

„Dann muss aber wirklich endlich die Entscheidung fallen“, unterstrich Hans-Joachim Kloster, Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters, am Rande der Sitzung. Ansonsten drohe zum Jahresende der Einzug aller Betriebsgenehmigungen, das Abwasser müsste dann per Lastwagen abgefahren werden. „Das kostet pro Tag rund 28 000 Euro. Das kann doch keiner wollen“, so Kloster.

Zum Hintergrund: Seit Jahren wird über die Zukunft des Abwasserkonzeptes in Lahstedt gestritten, zuletzt hatte sich die Debatte auf die Entscheidung zwischen Sanierung und Beibehaltung der vier dezentralen Kläranlagen und Bau und Betrieb einer „Zentralkläranlage Gadenstedt“ verengt.

Ob nun aber am 13. November wirklich eine Entscheidung fällt - wer weiß? Die beiden Spitzen des Abwasserausschusses, Hartmut Bartels (FBL) und Manfred Tinius (SPD), wollten sich gegenüber der PAZ nicht dazu äußern, forderten vielmehr weitere Informationen ein. Sozialdemokrat Jürgen Heuer zeigte nach der Sitzung hingegen klare Kante: „Wir werden am 13. November eine Entscheidung treffen. Davon gehe ich aus.“ Zuvor hatte sich bereits in der Ratssitzung Parteikollege Jürgen Rissel gegen eine Vertagung der Abwasser-Entscheidung ausgesprochen, Jörg Gilgen und Michael Baum (ebenfalls beide SPD) enthielten sich bei der Abstimmung.

Am 8. November soll es nun zunächst eine gemeinsame Sitzung aller Fraktionen zusammen mit den Ingenieuren geben, ferner wollen Abwasser-Experten am 3. und 10. November den Mitgliedern des Abwasser-Ausschusses verschiedene Reinigungsverfahren vorstellen. Und am 13. November steht dann die womöglich entscheidende Ratssitzung an. Ein Tag vor dem 14. November.

mu

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