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Lahstedt wächst – trotz leerer Kassen

Das Jahr in Lahstedt Lahstedt wächst – trotz leerer Kassen

Viel los beim Lafferder Markt, viel zu viel Platz im Portemonnaie und etwas Hoffnung auf Hilfe von oben.

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Das ganze Jahr über wurde am Gadenstedter Ortsrand an dem neuen Markt-Zentrum gebaut.

Quelle: Archiv: Christian Bierwagen

Lahstedt. Ganz im Zeichen des Sparens stand das Jahr in Lahstedt, nur das Nötigste wurde finanziert – immer hart an der Konsolidierungs-Schmerzgrenze. Dennoch konnte die Gemeinde zu Beginn des Jahres ein großes Projekt an Land ziehen: Der Startschuss zum neuen Lahstedter Markt-Zentrum in Gadenstedt fiel im Februar. Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft konnte der erste Laden dort öffnen.

„Es tut sich was in Gadenstedt“, kommentierte Bürgermeister Klaus Dieter Grimm (parteilos) im Februar. Tatsächlich tat sich etwas – aber nicht nur Positives, denn kurz darauf protestierten viele Bürger gegen die geplante Schließung der Volksbank-Filiale zugunsten einer neuen am Rande Gadenstedts.

Aufgeregte Gemüter gab es auch in Adenstedt: Im Frühjahr formierte sich eine Bürgerinitiative gegen die Errichtung einer Mobilfunkmastanlage in Ortsnähe. Sogar vor dem damaligen Generalsekretär Hubertus Heil (SPD) trugen die Bürger ihr Anliegen vor – allerdings ohne Erfolg, große Teile des Masten sind bereits fertiggestellt.

Die Gadenstedter beschäftigte der Streit ums Ehrenmal, leider zu Ungunsten des Krippenbaus. Der Streit ist inzwischen beigelegt, die Krippe soll im Februar 2011 eröffnet werden.

Vom Münstedter Nachklärbiotop gab es kaum Erbauliches zu vermelden: Anfang des Jahres lehnte der Landreis den Bau ab. Nun soll mit einem konventionellen Becken nachgerüstet werden, zunächst wird aber die Oberger Pumpanlage überprüft.
Ein großer Erfolg für Lahstedt war wieder einmal der Lafferder Markt: Viel los, viel Umsatz für die Beschicker und viel Lob für den historischen Markt des Heimat- und Kulturvereins Groß Lafferde. Der ist, ebenso wie der Ortsrat, über jede Unterstützung froh, denn beide sammeln Spenden für die 86 000 Euro teuere Sanierung des Groß Lafferder Wasserturms.

Wenig Geld hat die Gemeinde: Das Defizit im Verwaltungshaushalt stieg auf 5,5 Millionen Euro. Unter anderem hinterließ der verschärfte niedersächsische Finanzausgleich eine klaffende Wunde: Dadurch entfallen etwa 300 000 Euro, die man gut hätte für Straßenbauarbeiten gebrauchen können. Mit der dringenden Forderung nach Entlastung durch das Land bei den nicht-hausgemachten Schulden wandten sich die Fraktionsspitzen im Sommer schriftlich an Ministerpräsident Christian Wulff. Die Hüttensanierung dürften Lahstedt und Ilsede nicht allein tragen, so der Appell – eine Antwort blieb bislang aus.

Simon Polreich

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