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Lahstedt: Kita-Betreuung wird teurer

Lahstedt Lahstedt: Kita-Betreuung wird teurer

Lahstedt. Die Eltern aus Lahstedt müssen ab dem 1. August mehr für einen Kita-Platz bezahlen, das hat der Schul- und Jugendausschuss der Gemeinde gestern einstimmig empfohlen - „schweren Herzens“, wie Ausschussvorsitzender Jörg Gilgen (SPD) betont.

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Kita-Plätze in Lahstedt werden teurer: Eine Anhebung der Kita-Gebühren um etwa 10 Prozent hat der Schul- und Jugendausschuss der Gemeinde Lahstedt empfohlen.

Im Schnitt erhöhen sich die Beiträge der Eltern um 10 Prozent. Das heißt, in der günstigsten Kategorie, wo die Kinder die wenigsten Stunden in der Kita verbringen, bezahlen die Eltern statt bislang 108 Euro künftig 118 Euro im Monat, rechnet Gilgen vor. In der oberen Kategorie, etwa bei 9,5-stündiger Betreuung, erhöht sich der Beitrag von 197 Euro auf 226 Euro im Monat. „Wir haben die Kita-Gebühren das letzte Mal vor drei Jahren erhöht, eine Erhöhung von jährlich etwa drei Prozent ist aber eigentlich noch moderat“, so Gilgen. Dennoch habe sich der Ausschuss damit schwergetan: „Die Erhöhung ist aber leider notwendig“, sagt er.

Mit der Anhebung habe man das „Elterndrittel“ der Gebühren wieder hergestellt, weil dies auch für die angestrebte Eigenentschuldung notwendig sei. Hintergrund: Die Gemeinde muss ihre Ausgaben drastisch drosseln, um Landesgeld zur Entschuldung zu erhalten. Vorgaben sind unter anderem, die freiwilligen Ausgaben bei drei Prozent zu halten und nach dem Landeszuschuss - möglich sind 3,9 Millionen Euro - in den nächsten zwei Jahren einen jahresbezogen ausgeglichenen Haushalt vorzulegen.

Über die Gebührenerhöhung entscheidet letztlich der Gemeinderat. Es ist aber wahrscheinlich, dass er der Ausschusses-Empfehlung nachkommt.

Abgelehnt hat der Ausschuss, weitere 10000 Euro für den Ausbau der Kindertagesstätte Münstedt bereitzustellen. Das Geld wird für den Umbau einer zweiten altersübergreifenden Gruppe benötigt, die Kosten sind von 40000 Euro auf 50000 Euro gestiegen. „Wir wollten bei den Bauentwicklungen auf dem Laufenden gehalten werden und wurden jetzt vor vollendete Tatsachen gestellt“, sagt Gilgen. Deshalb habe der Ausschuss die Kosten zunächst abgelehnt.

Thema war auch die Rektoren-Stelle der Grundschule Gadenstedt. Möglicherweise gibt Rektorin Petra Almstedt-Salten ihr Amt auf. Grund seien die sinkenden Schülerzahlen und der damit verbundene Wegfall der Konrektorenstelle der Schule. Bislang sei dies aber noch nicht beschlossene Sache.

sip

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