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Lafferder Markt: Gründung 1786

Groß Lafferde Lafferder Markt: Gründung 1786

Groß Lafferde. 225 Jahre Lafferder Markt feiert die Ortschaft Groß Lafferde. Grund genug für die PAZ gemeinsam mit Heimatchronistin Ines Preikschas-Braun ein Blick auf die interessante Historie des Marktes zu werfen. Heute Teil 1 der neuen Serie: Die „Gründung“ des Marktes.

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Die Überbringung des Jahrmarktprivilegs 1787, gezeichnet von August Eigener.

Am 8. Dezember 1786 sei es gewesen, als die beiden Groß Lafferder Bauermeister Christoph Behrens und Bürgermeister Christian Schwalenberg bei dem damaligen Landesherrn Fürstbischof Friedrich Wilhelm zu Hildesheim den Antrag zur Abhaltung eines Kram- und Viehmarktes stellten, erzählt Preikschas-Braun. „Die mündliche Genehmigung erhielten sie sofort, die offizielle Genehmigung kam durch einen persönlichen Boten am 15. Januar 1787“, hat sie recherchiert.

Der Antrag wurde so begründet, dass es an geeigneten Plätzen für einen Markt nicht fehle, neben dem Posthof waren Gasthäuser zur Beherbergung der Fremden vorhanden und die Umgebung von Lafferde wies eine Reihe wohlhabender Dörfer auf - Zuspruch und Umsatz waren also zu erwarten. „Vor allem wurde der Fürstbischof in dem Antrag darauf hingewiesen, dass ein solcher Markt nicht nur zum Vorteil der Gemeinde, sondern auch zum Vorteil für das Fürstbistum Hildesheim wäre, weil dadurch das Geld aus dem nahen Herzogtum Braunschweig abgezogen werden würde“, erzählt Preikschas-Braun.

Groß Lafferde war zu dieser Zeit Postort im Füstbistum Hildesheim, direkt an der Grenze zum Herzogtum Braunschweig, so die Heimatforscherin. „Durch Groß Lafferde führte seit vielen Jahrhunderten die uralte Ost- West-Verkehrsstraße - die heutige B 1 - und Lafferde war der Grenzort.“ Auf dem Posthof, wo die Durchreisenden aus Gründen des Pferdewechsels oft einen längeren Aufenthalt hatten, nahmen sie Kontakt zu den Dorfbewohnern auf, kauften und verkauften mitgeführte Waren - „zumal die Preise im Herzogtum Braunschweig höher waren als im Fürstbistum Hildesheim.“

Jedoch war die Not der Gemeinde und Bevölkerung zu dieser Zeit groß, denn durch den „Siebenjährigen Krieg“ von 1756 bis 1763 hatte Groß Lafferde nicht nur viele Taler Kriegslasten zu tragen, sondern es folgten auch mehrere Missernten. Aus dieser Not heraus kam die Idee zur Abhaltung eines Kram- und Viehmarktes.

sip

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