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LED-Leuchten: Energiewende in Lahstedt

Lahstedt - Gross Lafferde LED-Leuchten: Energiewende in Lahstedt

Startschuss zum Stromsparen: Ab sofort werden 60 Prozent der Straßenlaternen der Gemeinde Lahstedt auf neueste LED-Technik umgerüstet. Bei dem Umbau der ersten Lampen in der Groß Lafferder Dorfstraße gestern trafen sich Politiker mit Vertretern von Eon-Avacon.

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Begangen gestern Lahstedts „Energiewende“ (linkes Bild, von links): Ortsbürgermeister Rainer Röcken, Eon-Projektleiter Frank Strübig mit einem neuen LED-Leuchtkopf, Bürgermeister Klaus Grimm und Eon-Referent Dieter Fochler. Gestern in Groß Lafferde (r.): Auch die kleinsten Laternen werden umgerüstet.

Quelle: sip/2

Groß Lafferde . „Hiermit fällt der Startschuss für die Modernisierung unserer Straßenbeleuchtung“, sagte  gestern Lahstedts Bürgermeister Klaus Grimm. „Das ist ein wichtiger Schritt in Richtung unseres Ziels, Kosten zu sparen und folgt unserem Anspruch, ökologisch wegweisend in der Region zu sein.“ Etwa 50 000 Euro spart die Gemeinde damit an Stromkosten im Jahr ein.

Auch mit Blick auf die politische Vorarbeit aller Ratsmitglieder betonte Ortsbürgermeister Rainer Röcken gestern: „Was lange währt wird endlich gut.“ Nachdem in der Vergangenheit bereits ein Drittel von Lahstedts Straßenbeleuchtung auf energieeffizientere Natriumdampf-Lampen umgerüstet wurde, tauscht der Energiedienstleister Eon-Avacon bis Mitte März insgesamt 847 Leuchtenköpfe mit Hochdruckquecksilberdampf-Leuchtmitteln gegen moderne LED-Leuchtenköpfe aus. „Das betrifft 60 Prozent aller Lampen“, erklärte Projektleiter Frank Strübig.

Die Zahl orientiert sich an dem Förderrahmen: Die Gesamtkosten liegen bei 720 000 Euro, der Bund übernimmt 240 000 Euro, 480 000 Euro zahlt die Gemeinde. Welche Bürger in den Genuss der „weißen und klareren“ Leuchten kommen, hängt davon ab, ob alte Quecksilberdampf-Leuchten in ihrer Straße stehen. Darüber hinaus sei ein einheitliches Straßenbild wichtig. „Es soll keine Durchmischung der Leucht-Farben geben“, so Strübig.

Eine komplette Umstellung auf LED in der Gemeinde ist außerdem schon in der Vorbereitungen, verrät Bürgermeister Grimm: „Die politischen Beratungen starten im Frühjahr.“ Und dann soll auch die derzeit eingerichtete Abschaltung der Straßenlaternen um 23 Uhr noch einmal politisch diskutiert werden.

sip

LED als energiesparendes Leuchtmittel in Lahstedt

Der Begriff „LED“ ist englisch und steht für light-emitting diode, zu deutsch lichtemittierende Diode. Sie funktioniert kurz gesagt so: Fließt durch die Diode Strom in Durchlassrichtung, so strahlt sie Licht.

Als Vorteile gegenüber der herkömmlichen Glühlampe gelten diese: Die LED verbraucht weniger Energie bei gleicher Lichtmenge, erzeugt weniger Wärme, ist unempfindlich gegenüber Erschütterungen und hat eine hohe Lebensdauer.

Die LED-Straßenleuchten, die in Lahstedt eingebaut werden, werden mit nur 29 beziehungsweise 50 Watt betrieben. Das reduziert den Energiebedarf um fast 75 Prozent.

Zusätzlich soll in der verkehrsarmen Zeit die Leistung um 50 Prozent reduziert werden, wobei Kreuzungen und Gefahrenpunkte auch nachts beleuchtet bleiben. Insgesamt 266 000 Kilowattstunden Energie und 150 Tonnen Kohlendioxid sollen dadurch jährlich eingespart werden.

sip

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