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Königsfrühstück mit politischer Beilage: „Trotz Fusion nicht bange um Adenstedt“

Lahstedt Königsfrühstück mit politischer Beilage: „Trotz Fusion nicht bange um Adenstedt“

Adenstedt. Entspannt und freundschaftlich ging es beim Adenstedter Schützenfest zu - dem letzten auf Lahstedter Boden, wie Teilnehmer betonten. Die Stimmung war gut. Kein Wunder, die Ortschaft ist „einmalig“ - das unterstrich Ortsbürgermeister Jürgen Schoke beim Königsfrühstück.

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Die Adenstedter Könige mit (hinten, von links) Henrik Schoke (Junggesellenkönig), Klaus Isemann (König der Könige), Sascha Palfner (Schützenkönig), Marion Glawion (Damenkönigin), Jörg Schlender (Bürgerkönig), Johannes Pittel (Jugendkönig), Nadine Hosowski (Griechenmädchen) sowie (vorne, von links) die Scheibenträger Benjamin Seifert, Jannis Wedler, Jörg Könnecker und Leon Isemann.

Quelle: Isabell Massel

Ein Grund für die gute Stimmung war dabei die humorige Rede des Ortsbürgermeisters, der immer wieder den Lahstedter Bürgermeister Klaus Grimm, Ehrengast der Veranstaltung, aufzog. Grimm, wohnhaft in Solschen, ist geborener Adenstedter, kennt Schoke seit dem Kindergarten. Von den ersten Fahrversuchen Grimms auf dem Trecker - ohne über das Lenkrad schauen zu können - berichtete Schoke mit einem Schmunzeln ebenso wie über Grimms „glänzende Rhetorik“: „Du umschreibst in 150 Worten, was ich nur in 10 Worten sagen muss“, rief ein grinsender Schoke seinem alten Freund zu. Er freue sich zudem darauf, Grimm nach dem Ende der Amtszeit als Lahstedter Bürgermeister mal „ohne Krawatte“ zu sehen.

Nur zweimal habe die langjährige Freundschaft einen Knacks erhalten, spannte Schoke den Bogen zur Politik: „Das erste Mal vor 45 Jahren, als er mir meine erste Freundin ausgespannt hat, und das zweite Mal am vergangenen Donnerstag, als die Räte Ilsede und Lahstedt die Fusion beschlossen haben.“

Schoke, bekennender Fusionsgegner, sei es um die Ortschaft trotz Fusion nicht bange. „Hier gibt es eine beispiellose Dorfgemeinschaft. Wir werden unsere Identität behaupten.“

Grimm seinerseits verteidigte die Fusion: Zwar habe er sich eine Eigenentschuldung gewünscht, sie sei aber nicht möglich gewesen. Gemeinsam mit Ilsede wird eine zukunftsfähige Gemeinde entstehen, mit größerem Spielraum für Investitionen. Hier erwähnte Grimm auch die Sanierung der Ortsdurchfahrt. Um den Fortbestand von Feuerwehr und Kindergarten in Adenstedt fürchte er nicht, hinsichtliche des Schulstandortes muss in den nächsten Wochen nach Lösungen gesucht werden.

Der guten Stimmung im Festzelt konnte diese Ungewissheit nichts anhaben: Fröhlich feierten die Majestäten mit rund 300 Gästen bis in den Abend.

sip

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