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Jazz-Trio begeisterte auch ohne Setlist

Lahstedt Jazz-Trio begeisterte auch ohne Setlist

Gadenstedt. Ausnahmegitarrist Sammy Vomacka machte mit seinem Jazztrio Station in der Alten Stellmacherei. Rund 40 Gäste lauschten den Jazzklängen, die die drei Musiker auf Gitarre, Kontrabass und Schlagzeug präsentierten.

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Die Besucher in der Alten Stellmacherei lauschten den Darbietungen von Gitarrist Sammy Vomacka, Bassist Stefan Engelmann und Schlagzeuger Jean-Marc Robin.

Quelle: mea

Schon vor knapp zwei Jahren hatte der Gitarrist sein Können in Gadenstedt unter Beweis gestellt – und auch dieses Mal wurde es ein unvergesslicher Abend am prasselnden Feuer des Stellmacherei-Kamins. „Die Kultur ist häufig nicht in der Großstadt, sondern im ländlichen Gebiet zu finden. Auf dem Land passiert einfach mehr. Die Gäste kommen auch, weil sie der Institution vertrauen“, erklärte Vomacka.

Der Musiker selbst ist dabei im Jazz auch eine echte Institution, zusammen mit Schlagzeuger Jean-Marc Robin und Stefan Engelmann am Kontrabass wurde das bereits beim ersten Song mehr als deutlich. „Das war ein Blues zum Einstieg“, sagte der aus Tschechien stammende Gitarrist lakonisch.

Übrigens: Eine feste Setlist hatten die Musiker in Gadenstedt nicht. „Wir spielen ein paar Standards und entscheiden spontan, welches Stück als nächstes kommt“, so Vomacka. Der zweite Song war dann „Beautiful love“. „Der geht ungefähr so“, lachte Vomacka und brachte mit diesem Spruch fortan das Publikum regelmäßig zum Lachen. Hier wurden die Augen geschlossen, dort der Rhythmus mit dem Fuß mitgewippt – den Besuchern gefiel die lockere Art der Musiker.Und so spendeten sie nach jeder Soloeinlage herzlichen Applaus.

Vomacka erzählte den Zuhörern auch immer wieder kleine Andekdoten, demonstrierte dabei Spieltechniken oder blickte ein wenig in die Historie des Jazz. „Wes Montgomery hat eigentlich alles mit dem Daumen gespielt. Das geht aber eigentlich gar nicht. Er wusste nur nicht, dass es nicht geht“, sagte er beispielsweise mit einem Lachen.

Für den nächsten Song zog Vomacka eine zerknitterte Liste aus seinen Unterlagen hervor – also doch eine Setlist? Weit gefehlt! Nur eine Art Gedächtnisstütze. Und so fragte Vomacka sogleich wieder seine Mitmusiker: „Was spielen wir denn als nächstes?“ Die Wahl fiel auf ein Stück von Miles Davis. „Das geht ungefähr so...“

mea

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