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Internationale Flötentöne in der St.-Andreas-Kirche

Gadenstedt Internationale Flötentöne in der St.-Andreas-Kirche

Gadenstedt. Zu einer Abendreise durch die Welt der Musik hatten die Flötengruppe Soprano a basso und die Sopranino-Kindergruppen unter der Leitung von Kantorin Cornelia Meyer in die St.-Andreas-Kirche in Gadenstedt eingeladen. „Von Berlin über Bonn nach Buenos Aires“ lautete das Motto des äußerst gut besuchten Konzerts.

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Flötentöne begeisterten die Konzertbesucher in der voll besetzten St.-Andreas-Kirche in Gadenstedt.

Quelle: hui

Den Veranstaltungsauftakt bildeten zwei Duette für Sopran- und Altflöte. Anschließend spielten sich die sechs Sopraninos-Flötenschülerinnen im Alter von sieben bis 14 Jahren durch das Allegro, Menuetto und Trio der Kindersymphonie, am Cembalo begleitet von Lars Miehe. Der Multiinstrumentalist griff je nach Bedarf auch zu verschiedenen Flöten, stellte sein elektrisches Tasteninstrument auf Orgel um und bediente teilweise gleichzeitig auch noch das Cajón.

Nach Ausflügen nach Wien Leipzig, Salzburg, Frankreich und Iserlohn - je nachdem, woher die Schöpfer der Stücke stammten - verlas Daniela Mulero eine Art Reisebericht, in dem sie die Bibel als Reisebuch mit den verschiedensten Schilderungen von Wanderungen, Flucht und Vertreibung und dem Einzug des Volkes Israel in das gelobte Land beschrieb.

Sodann startete die musikalische Reise mit gut 60 gespannt lauschenden „Passagieren“ in Berlin mit der Neuköllner Suite - um mit Beethovens Flötenuhr einen Zwischenstopp in Bonn einzulegen.

Auch ging es mit „Puttin’ on the Ritz“ nach New York und zu den „Rivers of Babylon“, wobei sich die Flötistinnen merklich ins Zeug legten und mehrfach ihre Flöten wechselten. Die musikalische Bandbreite zeigte, dass die acht Ensemblemitglieder diesen hohen Anforderungen in den verschiedenen Tonlagen bestens gewachsen waren - bis zur Landung in Buenos Aires. Denn bei Astor Piazollas Tango „Balada para un loco“ - Ballade für einen Verrückten - übertönte das Glockengeläut zum Amüsement aller Anwesenden die Spielerinnen, die aber nach dem letzten Glockenton einfach neu ansetzten.

Erst nach zwei Zugaben entließ das wohlbehalten wieder auf der heimischen Kirchenbank angekommene Publikum seine musikalische Reiseleitung, um schließlich Kantorin Meyer stehend Beifall für ihr gelungenes Engagement und die Leistungen der Flötenspielerinnen zu spenden.

hui

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