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Ilsede und Lahstedt erhalten1,7 Millionen Euro vom Land

Lahstedt Ilsede und Lahstedt erhalten1,7 Millionen Euro vom Land

Ilsede/Lahstedt. Jedes Jahr erhalten Ilsede und Lahstedt Geld vom Land - die Bedarfszuweisung für schwache Kommunen. Dieses Jahr erhält Ilsede 1,1 Millionen Euro. Lahstedt hat 620 000 Euro zugesagt bekommen.

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Finanzielle Hilfe „von Oben“: Ilsede und Lahstedt erhalten Geld vom Land Niedersachsen.

Quelle: Archiv

„Wir sind hocherfreut über die Zusage des Landes von 1,1 Millionen“, freut sich Ilsedes Bürgermeister, Wilfried Brandes (SPD). Die Unterstützung sei ein guter Startschuss für ein Zusammengehen mit der Gemeinde Lahstedt. Sollte es nämlich zur Fusion 2015 kommen, ist eine Bedarfszuweisung überflüssig - beziehungsweise, ihre Voraussetzungen würden im Idealfall nicht mehr gegeben sein. „Die Bedarfszuweisung würden wir mit der Schuldenhilfe des Landes, erhöhten Schlüsselzuweisungen und eingesparten Kreditzinsen kompensieren“, erklärt Brandes. „Wir sind auf dem Weg in eine gesunde Gemeinde“, betont er. Zwar sei die Fusion noch nicht in trockenen Tüchern - Brandes zeigt sich aber zuversichtlich, dass in der letzten Fusions-Verhandlungsrunde nächste Woche von Ilseder und Lahstedter Politikern entscheidende Weichen gestellt werden können.

Ebenfalls als erfreulich bezeichnet Lahstedts Bürgermeister Klaus Grimm (parteilos) die Zusage von 620 000 Euro - „auch wenn es grundsätzlich nicht positiv ist, darauf angewiesen zu sein“. Durch die Hilfe könne die Gemeinde jedoch den Haushalt 2014 faktisch ausgleichen - obwohl die Zuweisungen streng genommen nicht in die Haushaltsbilanz einfließen dürfen. Lahstedt habe zudem einen leicht erhöhten Betrag erhalten - „2013 waren es 490 000 Euro“, bestätigt Grimm. Nicht zuletzt sei der Betrag deswegen gestiegen, weil mehrere niedersächsische Kommunen durch Fusionen aus den Schulden und damit aus dem Topf für Bedarfszuweisungen gekommen seien.

Hintergrund: Mit der Bedarfszuweisung hilft das Land 29 besonders finanzschwachen niedersächsischen Landkreisen, Städten und Gemeinden mit insgesamt 47,8 Millionen Euro.

sip

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