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Hut ab: Robert Blank in Gadenstedt

Lahstedt Hut ab: Robert Blank in Gadenstedt

Gadenstedt. Manchmal muss man einfach nur Geduld haben - notfalls auch bis zum Ende eines Konzertes. Gitarrenbarde Robert Carl Blank ließ sein Publikum in Jutta Reutings wiederum ausverkaufter Alter Stellmacherei mehr als zwei Stunden warten, bis er endlich jene Komposition präsentierte, von deren Art man sich mehr, viel mehr im Programm gewünscht hätte: „Symphonie in your head“ nennt der Künstler diese eingängige Pop-Ballade mit unterschiedlicher Dynamik und wirklich hörenswerten Improvisationen. Einfach schön - das Schönste des Abends zweifellos.

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Robert Blank und Christian Blaser kamen beim Publikum in Gadenstedt gut an.

Trotzdem: Die Zeiten werden immer härter für jene, die sich auf der riesigen Spielwiese des Genre Singer/Songwriter positionieren möchten. Auf direktem Weg vom bayerischen Ammersee sei der Künstler nach Gadenstedt geeilt, lässt er wissen und dass ihn selbst der Stau auf der Autobahn oder die Hass-Tiraden der ehemaligen Dame seines Herzen auf einem Flughafen einer Mittelmeerinsel im Winter zu Texten inspirieren.

Und dann schrubbt er auf der verstärkten akustischen Gitarre seine Titel mit dieser etwa 20 Jahren gereiften Routine herunter - singt mal ein bisschen melancholisch, gelegentlich auch leicht folkloristisch, stets mit Bruststimme in Mittellage.Die meisten seiner Songs scheinen melodisch und rhythmisch sehr eng miteinander verwandt.

Die Überraschung des Abends allerdings heißt Christian Blaser. Blank hatte diesen ebenso exzellenten wie zurückhaltenden E-Gitarristen überraschend mitgebracht, ließ die Veranstalterin zu Beginn wissen.

Und Blaser ist es letztlich, der Blanks Musik die hübschen Verzierungen gibt, sich in die Musik hineinzuversetzen in der Lage ist, ihr mit wenigen Griffen das gibt, was sie aufblühen lässt. Trotz der Zurückhaltung fällt er sehr angenehm auf und gibt dem Konzert, was es braucht: eine Seele.

Den Hut hat allerdings nicht nur sprichwörtlich Blank auf. Seine Moderation soll locker wirken, schweift aber oft unnötig aus. Trotzdem scheint das Publikum sowohl amüsiert und gut unterhalten, es hilft zuverlässig als Chor aus und ist zu Recht von den Improvisationen beeindruckt. Und dann endlich das, was Blank erstaunlicherweise „aus dem Rahmen gefallen“ nennt: Diese „Symphonie in your head“. Toller Song! Hut ab!

- Die nächste Stellmacherei-Veranstaltung steht übrigens schon an, am morgigen Mittwoch, Beginn 16 Uhr: Der Kinderliedermacher Frank Bode (kleines Bild) - er ist seit fünf Jahren mit Kindermitmachprogrammen im deutschsprachigen Raum unterwegs - schaut mit seinem Programm „Viele Hände“ in der Alten Stellmacherei vorbei und nimmt die großen und kleinen Besucher dabei mit auf eine Reise zum Mond.

Karten für 6 Euro sollten reserviert werden, telefonisch unter 05172/370922 oder per E-mail an: info@altestellmacherei.de.

uj

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