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„Huhuuuu“: Oberger hat seltene „Mitbewohner“

Lahstedt „Huhuuuu“: Oberger hat seltene „Mitbewohner“

Besuch aus dem Wald: Der Oberger Helmut Pätz hat in seinem Garten zwei außergewöhnliche Mitbewohner entdeckt. Dort brütet ein Waldohreulen-Pärchen.

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Tags über döst sie: Die Waldohreule ist an den Federohren gut erkennbar.

Quelle: rb

Oberg. Zuerst war es nur ein Geräusch: „Liegt da draußen jemand?“, habe seine Frau besorgt gefragt, als beide das tiefe „Huhuuu“ aus dem Garten hörten. Sie hatte gedacht, ein Mensch stöhne vor Schmerz. Doch kurz danach gab es die Entwarnung: In einem mit Efeu bewachsenen Baum im Garten entdeckte der Nachbar einen besonderen Vogel und machte das Ehepaar Pätz darauf aufmerksam: Eine Waldohreule sitzt auf dem Ast und ruft.

Inzwischen weiß Helmut Pätz: „Das ist das Männchen. Das Weibchen sitzt im Nest und brütet, während er für Futter sorgt.“ Abends in der Dämmerung fliegt das Männchen zur Jagd los. „Mit riesigen Schwingen“, sagt Pätz. „Das sieht toll aus.“ Seit etwa 14 Tagen beobachten die beiden Oberger das Eulenpaar, denn vorher haben sie so etwas in ihrem Garten noch nicht gesehen. „Ich bin gespannt, wann die Jungen schlüpfen.“ Gestört fühlt sich niemand von den Vögeln, winkt Pätz ab: „Die meisten finden es interessant und wollen mal schauen.“

sip

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