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Grundschüler besuchten den Wasserturm

Groß Lafferde Grundschüler besuchten den Wasserturm

Groß Lafferde. Seit September vergangenen Jahres heißt die Groß Lafferder Grundschule „Johann-Peter-Hundeiker-Schule“. Am gestrigen Geburtstag des Namenspatrons besuchten nun die Grundschüler den nahegelegenen Wasserturm - das Wahrzeichen der Ortschaft.

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Die Groß Lafferder im Wasserturm.

Quelle: cb

Die Idee zu dem Besuch an diesem besonderen Tag hatte die Groß Lafferder Heimatchronistin Ines Preikschas-Braun, die übrigens genau wie Hundeiker ebenfalls gestern Geburtstag hatte. Die Schule war von der Aktion hellauf begeistert und so schauten sich gestern Vormittag etliche Schülergruppen die verschiedenen Etagen des Wasserturms an und lernten dabei viel über die Geschichte der Ortschaft sowie den Namensgeber ihrer Schule.

„Johann Peter Hundeiker ist am 29. November 1751 in Groß Lafferde geboren und war ein außergewöhnlicher Pädagoge“, erläutert Preikschas-Braun, die zusammen mit Heidemarie Eggert, Gerd Meyer, Reinhard Baum und Ingrid Preikschas die Schüler in Empfang nahm. „Hundeiker war ein regelrechter Volksaufklärer und hat viel für das Dorf getan.“

Doch nicht nur in Groß Lafferde wirkte er, auch darüber hinaus hinterließ er seine Spuren. Dabei blieb er stets unkompliziert und ließ sich auch von politischen Grenzen nicht aufhalten. So habe er einst nach Hilfe für die Klein Lafferder Brandopfer auch im Ausland nachgefragt - im Nachbardorf Woltwiesche. „Da Woltwiesche jedoch zum Herzogtum Braunschweig gehörte und Groß Lafferde zum Bistum Hildesheim war das eine für damalige Verhältnisse außergewöhnliche Tat“, sagt Preikschas-Braun.

Es waren Geschichten wie diese, von denen die Kinder beim Besuch im Wasserturm besonders fasziniert waren. Und natürlich von den vielen historischen Ausstellungstücken, die die Geschichte des Dorfes im wahrsten Sinne des Wortes begreifbar machten. „Besonders beeindruckt waren die Kinder auch von unserem Model der historischen Ortschaft“, sagt die Heimatchronistin. Immer wieder haben die Kinder versucht, die Unterschiede zur jetzigen Ortschaft aufzuzeigen oder einfach „ihr“ Wohnhaus zu finden.

Nachdem alle Klassen den Turm besichtigt hatten, schlossen sich die Türen des Groß Lafferder Wahrzeichens wieder. „Das hat echt Spaß gemacht, hoffentlich machen wir das bald mal wieder“, sagte ein Kind zum Abschluss. Vielleicht ja im nächsten Jahr, schließlich hat Johann-Peter Hundeiker dann wieder Geburtstag.

mu

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