Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -8 ° wolkig

Navigation:
Gesalzener Jahresrückblick beim Empfang in Groß Lafferde

Lahstedt Gesalzener Jahresrückblick beim Empfang in Groß Lafferde

Groß Lafferde. Mit einer Mischung aus Humor und Ernst blickte Pastor Burkhard Kindler am vergangenen Sonnabend im Gemeindehaus auf das vergangene Jahr zurück. Etwa 70 Gäste waren zum Neujahrsempfang bei Kaffee und Kuchen gekommen, darunter zahlreiche Vertreter aus Politik und Vereinen.

Voriger Artikel
Gadenstedt: Bouzouki-Klänge und mehr in der Alten Stellmacherei
Nächster Artikel
10500 Euro vom Land für Adenstedter Kita

Burkhard Kindler, Pastor der Groß Lafferder Bernwardskirche, blickte mit augenzwinkerndem Ernst auf 2012 zurück.

Quelle: lol

„Quo vadis, Christian Wulff?” hatte Kindler schon beim Rückblick auf 2011 skeptisch gefragt - und Recht behalten. Das „wütende Rumpelstilzchen” ist gegangen, „mit wenig Ehre, aber mit viel Sold”, fasste Kindler zusammen. Nun sei Wulff ja neben dem Schloss Bellevue auch seine Belle de Jour los. Nachfolger wurde Joachim Gauck, „obwohl Sahra Wagenknecht optisch die schönere Alternative gewesen wäre; sie ist aber nicht rechtzeitig in die CDU eingetreten”, befand der Pastor.

Eine gute Erklärung fand Kindler auch für die Schwierigkeiten mit dem neuen Berliner Flughafen: „Man hat bei der Namensgebung nicht bedacht, dass Willy Brandt nach einer glanzvollen Karriere ein jäher Absturz ereilte. Wenn man den Flughafen nach Helmut Kohl benannt hätte, könnte man die Probleme einfach aussitzen.”

Ausführlich widmete sich der Pastor der Fußball-EM. Die muskelprotzenden Gesten von Mario Balotelli nach dem Sieg über Deutschland hätten sich sicher für immer ins Gedächtnis eingebrannt, aber dafür sei beim Finale die Schadenfreude umso größer gewesen. „Da hat sich sogar unser Hund gefreut”, erzählte Kindler. Ernst wurde der Pastor beim Thema Menschenrechtsverletzungen in der Ukraine im Vorfeld der EM. „Dagegen reden ist nicht schwer, dagegen sein dagegen sehr”, meinte er dazu.

Zuletzt befasste sich Pastor Burkhard Kindler mit den Ereignissen in Groß Lafferde. „Ich als Vertreter der Kirche, die mit Fusionen nur so um sich wirft, kann den Widerstand gegen eine Zusammenlegung mit Ilsede verstehen”, so der Lafferder Pastor. Größer sei nicht automatisch besser. „Nur weil man an höherer Stelle sitzt, hat man nicht automatisch die höheren Einsichten”, lautete außerdem Kindlers Schlusswort zur Politik.

lol

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

Rückbau auf dem Telgter Elmeg-Gelände
Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Sudoku

Das Zahlenrätsel Sudoku in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung